t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online - Nachrichten für Deutschland
Such IconE-Mail IconMenü Icon



HomeRegionalBraunschweig

Niedersachsen: Salmonellen an Hühnereiern – Amt warnt vor Gefahr


Stichproben in Niedersachsen
Salmonellen an Hühnereiern: Amt warnt vor Gefahr

Von t-online, tzo

04.04.2025 - 13:17 UhrLesedauer: 2 Min.
imago images 98013667Vergrößern des Bildes
Braune Hühnereier (Symbolbild): Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit machte Stichproben auf Salmonellen. (Quelle: Bernd Feil/M.i.S. via www.imago-images.de/imago)
News folgen

Vorsicht beim Auspusten von Ostereiern: So lautet die eindringliche Warnung vom niedersächsischen Amt für Verbraucherschutz. Denn es gibt ein Risiko.

Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) hat Hühnereier aus der Region auf Salmonellen untersucht. Das macht es regelmäßig im Lebensmittel- und Veterinärinstitut (LVI) in Braunschweig und Hannover. Pünktlich zu Ostern veröffentlichte die Behörde nun das Ergebnis.

Und das besagt: In 197 Hühnereiproben, die man für das Jahr 2024 bis heute untersuchte, wurden Salmonellen auf der Eierschale nachgewiesen. Diese werde zwar nicht mitgegessen, der Inhalt des Eies komme beim Aufschlagen allerdings leicht mit der Außenseite der Schale in Kontakt.

Die Warnung des Amts: So könnten Salmonellen von der Schale in das Ei übertragen werden. "Wenn diese Eier roh – beispielsweise in frisch angerührter Mayonnaise, in Tiramisu oder in anderen Desserts – gegessen werden, kann ein Risiko für die Gesundheit entstehen", heißt es in einer Pressemitteilung dazu.

Ostereier auspusten: Laves mit Appell

Eine weitere Botschaft aus aktuellem Anlass: Die Eierschale gehöre grundsätzlich nicht in den Mund. "Deshalb sollte beim Ausblasen für die bunten Ostereier ein Strohhalm verwendet werden", so das Laves.

Salmonellen zählen noch immer zu den häufigsten Ursachen von lebensmittelbedingten Erkrankungen. Eine mögliche Folge ist etwa schwerer Durchfall. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) geht das Infektionsrisiko allerdings zurück. Während im Jahr 2007 noch 55.400 Fälle nachgewiesen wurden, waren es 2022 nur noch 9.141.

Das Laves betont zudem, dass auch die Salmonellenbelastung bei Eiern aus dem Handel rückläufig ist. 2018 seien von 559 Proben noch neun Proben als gesundheitsschädlich beurteilt worden. 2023 blieben 179 gänzlich ohne Nachweis.

Salmonellen-Gefahr bei Eiern: Das rät die Behörde

Zurückzuführen sei der Rückgang etwa auf die Impfung gegen Salmonellen bei Legehennen sowie die Untersuchungspflicht auf Erzeugerebene. "Betriebe müssen während der Legephase mindestens alle 15 Wochen Eigenkontrolluntersuchungen auf Salmonellen nachweisen", so das Laves.

Und dennoch wirbt die Behörde für einen achtsamen Umgang mit dem "empfindlichen Lebensmittel" im Haushalt. So empfiehlt das Amt, schon beim Kauf von Eiern auf Sauberkeit, Frische und Unversehrtheit zu achten und nur rohe Eier im Kühlschrank zu lagern. Eierspeisen sollte man ausreichend hoch erhitzen und Küchengeräte nach dem Kontakt mit Eiern gründlich reinigen.

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...



Telekom