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Sachsen: Freie Wähler lehnen Brandmauer zur AfD weiter ab


In Sachsen
Freie Wähler lehnen Brandmauer zur AfD weiter ab

Von dpa, t-online
03.04.2025 - 13:25 UhrLesedauer: 1 Min.
urn:newsml:dpa.com:20090101:250403-935-519943Vergrößern des Bildes
Landeschef Thomas Weidiger (Archivbild): Die Freien Wähler in Sachsen lehnen eine Brandmauer in Abgrenzung zur AfD weiter ab. (Quelle: Robert Michael/dpa)
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Die Freien Wähler in Sachsen sehen die "Brandmauer" zur AfD weiterhin kritisch. Der Landesverband widerspricht damit der Linie des Bundesvorstands.

In Sachsen bleiben die Freien Wähler (FW) bei ihrer Haltung zur AfD. "Wir halten die sogenannte Brandmauer gegenüber der AfD nach wie vor für nicht hilfreich", erklärte FW-Landeschef Thomas Weidiger.

Weidinger betonte, die erhoffte Wirkung der Abgrenzung sei ausgeblieben. "Im Gegenteil: Die AfD ist hinter dieser Brandmauer sowohl in Sachsen als auch bundesweit stärker geworden." Dennoch grenze sich seine Partei klar von der AfD ab.

AfD-Wähler sollen zurückgewonnen werden

Der sächsische FW-Chef stellte klar: "Wir haben keinerlei Interesse an einer strategischen Zusammenarbeit mit dieser Partei." Gleichzeitig wolle man die AfD-Wähler nicht ausgrenzen. Bei der letzten Bundestagswahl hätten 37 Prozent der sächsischen Wähler für die AfD gestimmt. Ziel sei es, diese Wähler für die bürgerliche Mitte zurückzugewinnen.

Weidinger stärkte zudem dem Landtagsabgeordneten Matthias Berger den Rücken. Dieser sei kein Parteimitglied und daher nicht weisungsgebunden. "Die Landesvereinigung Sachsen wird wie mit jedem anderen kommunalen Freie-Wähler-Akteur in Sachsen auch mit Matthias Berger weiter zusammenarbeiten", so Weidinger.

Der Bundesverband der Freien Wähler hatte Berger zuvor untersagt, Partei-Logos zu verwenden. Grund dafür sei sein Umgang mit der AfD. Berger zeigte sich davon unbeeindruckt. Er wolle weiterhin mit allen Parteien im Parlament sprechen – auch mit der AfD. Die Haltung der sächsischen Freien Wähler steht im Widerspruch zur Linie des Bundesvorstands.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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