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Warum Schmetterlingsflieder in manchen Regionen verboten ist


Invasive Pflanzenarten
Warum Schmetterlingsflieder in manchen Regionen verboten ist – und was das für Ihren Garten bedeutet


05.04.2025 - 12:31 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Schmetterlingsflieder zieht die Insekten magisch an.Vergrößern des Bildes
Schmetterlingsflieder ist nicht überall erlaubt. (Quelle: Robert Günther/dpa)
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Im Sommer zieht der Schmetterlingsstrauch zahlreiche Insekten an. Doch ist er wirklich eine gute Wahl für Ihren Garten oder überwiegen die Nachteile?

In Parks und Gärten ist der Schmetterlingsflieder teilweise weit verbreitet. Mit seinem Duft und seinen leuchtend violetten Blüten lockt er zahlreiche Schmetterlinge und Insekten an, die den Nektar der Pflanze zu schätzen wissen. Doch der gewöhnliche Sommerflieder hat auch eine Schattenseite. Wir verraten, warum der Schmetterlingsflieder keine gute Wahl ist und welche Pflanzen sich stattdessen für die Gartengestaltung empfehlen.

Schmetterlingsflieder gehört zu den invasiven Pflanzenarten

Ab März treibt der "Gewöhnliche Sommerflieder" aus und ziert Gärten bis in den Herbst hinein mit seinem grünen Laub. Von Juni bis September entwickelt der Strauch außerdem violette Blütenstände, die angenehm duften und Bienen, Hummeln sowie zahlreiche Tagfalter anlocken.

Dass der Blühstrauch in Gärten und Parks weit verbreitet ist, stellt die heimische Natur allerdings vor ein Problem. Laut dem Budensamt für Naturschutz (BfN) gilt der Schmetterlingsflieder als potenziell invasive Art, die heimische Pflanzen verdrängen und die Artenvielfalt reduzieren kann.

Ursprünglich stammt der Sommerflieder aus China und Tibet, bevor er als Zierpflanze nach Europa gelangte. Da ihm das europäische Klima zusagt, fühlt sich der Blühstrauch hierzulande äußerst wohl, breitet sich rasch aus und hat sich längst in der freien Natur etabliert.

Im Garten lieber Alternativen pflanzen

Da es sich um eine potenziell invasive Art handelt, sollten Sie in Ihrem Garten keinen Schmetterlingsflieder pflanzen und lieber auf heimische Alternativen zurückgreifen. Blutweiderich, Echter Baldrian und Gewöhnlicher Wasserdost blühen ebenfalls im Hoch- und Spätsommer, bieten Insekten eine willkommene Nektarquelle und dienen Schmetterlingsraupen gleichzeitig als Futterpflanze.

Steht in Ihrem Garten bereits ein Sommerflieder, müssen Sie diesen aber nicht verbannen. Bisher gibt es in Deutschland noch kein Verbot für die Sträucher. Eine Empfehlung des Naturschutzbundes (Nabu) ist es allerdings, weitere Sträucher und Wildblumen zu pflanzen. Gleichzeitig können Sie darauf achten, dass sich der Flieder in Ihrem Garten nicht zu stark ausbreitet und verwelkte Blütenstände entfernen, bevor sich der Strauch versamt.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche

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