Er soll junge Frau vergewaltigt haben Vorermittlungen gegen Gérard Depardieu eingeleitet
Gegen den französischen Schauspieler Gérard Depardieu laufen nach Angaben aus Justizkreisen wegen Sexualstraftaten Vorermittlungen.
Dabei gehe es um Vergewaltigung und sexuelle Übergriffe. Wie "Le Parisien" berichtet, habe eine junge Schauspielerin die Klage gegen Gérard Depardieu am Montag eingereicht.
Die Vorfälle sollen sich am 7. und am 13. August in der Unterkunft von Depardieu in Paris ereignet. Zwei mal sei die Frau in den Zwanzigern der Anzeige zufolge am Rande von Theaterproben von ihm missbraucht worden. Die beiden sollen sich kennen, der 69-Jährige soll ihr Karriereratschläge gegeben haben.
Depardieus Anwalt Hervé Temime erklärte, der Schauspieler weise jeden Vorwurf des "Übergriffs" und der "Vergewaltigung" zurück. Dass der Fall öffentlich geworden sei, "stellt ein riesiges Vorurteil gegen Gérard Depardieu dar", sagte Temime weiter. Er zeigte sich dennoch "überzeugt, dass die Unschuld anerkannt werden wird". Zudem rief er zu Zurückhaltung und Respekt gegenüber den Rechten aller Beteiligten auf.
- Bittere Lebensbilanz: Gérard Depardieu sucht jetzt Trost im Koran
Gérard Depardieu zählt zu den bekanntesten Schauspielern Frankreichs. In den Verfilmungen der berühmten "Asterix"-Comics spielte er die Rolle von Obelix, dem besten Freund des Titelhelden. 1991 wurde er für den Oscar als bester Hauptdarsteller in "Cyrano von Bergerac" nominiert. Im selben Jahr gewann er den Golden Globe für seine Hauptrolle in "Green Card". Zahlreiche Male war er für den französischen Filmpreis César nominiert, zwei mal damit ausgezeichnet.