Champions League Füchse Berlin mit Pflichtsieg gegen Eurofarm Pelister
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Die Füchse Berlin dürfen in der Champions League weiter von der direkten Viertelfinal-Qualifikation träumen. Gegen Pelister glänzen einige Akteure der zweiten Reihe.
Die Handballer der Füchse Berlin haben in der Champions League ihre Chance auf die direkte Viertelfinal-Qualifikation gewahrt. Im vorletzten Gruppenspiel gewann der Bundesligist vor 5.925 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle gegen den nordmazedonischen Meister HC Eurofarm Pelister klar mit 39:29 (15:12). Die Füchse klettern auf Platz drei, aber nur die beiden Erstplatzierten kommen direkt in die Runde der letzten Acht. Beste Berliner Werfer waren Matthes Langhoff und Mathias Gidsel mit je neun Toren.
Trainer Jaron Siewert musste erneut auf Weltmeister Lasse Andersson verzichten, zudem fiel auch Neu-Nationalspieler Tim Freihöfer aus. Im Tor begann zunächst Lasse Ludwig, der auch gleich mit einigen Paraden glänzen konnte. In der Offensive brauchten die Gastgeber aber etwas, um in Schwung zu kommen. Erst nach vier Minuten gelang der erste Treffer.
Kurze Schwächephase nach dem Seitenwechsel
Doch das schien der Weckruf gewesen zu sein, denn das Tor war der Auftakt eines 7:0-Laufes. Mit der frühen deutlichen Führung (7:1) im Rücken ließen es die Gastgeber dann aber etwas lockerer angehen und vergaben einige Chancen. Die Berliner wechselten allerdings auch schon früh durch und gaben Stammkräfte längere Verschnaufpausen.
Die leichtfertige Chancenverwertung sorgte dafür, dass der Vorsprung nach dem Seitenwechsel auf zwei Tore schrumpfte (19:17). Doch die Berliner fingen sich wieder schnell und antworteten mit einem 5:1-Lauf. Und danach hatten die Füchse das Spiel bis zum Ende wieder komplett im Griff und konnten zudem Spieler schonen.
- Nachrichtenagentur dpa