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Zum journalistischen Leitbild von t-online.Die Causa Müller "Der Ball sollte bei Thomas liegen"

Die sportliche Zukunft von Thomas Müller liegt mehr denn je in den Sternen. Nun hat sich eine andere Bayern-Legende zu Wort gemeldet.
Die Zukunft von Thomas Müller ist seit Sonntag das Gesprächsthema. Beim FC Bayern scheint die Tür zu, eine Vertragsverlängerung über den Sommer hinaus ist unwahrscheinlicher denn je. Wie und ob es abseits von München weitergehen könnte, ist völlig unklar. (Was hinter dem Brodeln bei Bayern steckt, lesen Sie hier.)
- Müller und der FC Bayern: Es droht der große Knall
Stefan Effenberg jedenfalls hat eine klare Meinung zur Causa Müller – und will eine Zukunft des 35-Jährigen beim Rekordmeister nicht gänzlich ausschließen. Der t-online-Kolumnist: "Grundsätzlich sollte Thomas Müller entscheiden, wie es für ihn weitergeht. Natürlich ist es auch eine finanzielle Frage, aber es wäre schön, wenn er ein Jahr verlängern würde."
"Ich würde es nicht verstehen"
Müller habe noch immer einen "großen Wert für das Mannschaftsgefüge, agiert als Coach und Anführer auf dem Platz, wenn er eingesetzt wird. Das ist wichtig". Und dann legt sich Effenberg für die weiteren Wochen fest: "Der Ball sollte am Ende bei Thomas liegen. Ich würde es nicht verstehen, wenn es nicht klappen sollte, dass sich beide einigen."
Seit Monaten wird im Verein und dessen Umfeld über die Vertragsverlängerung der Klub-Legende diskutiert. Im Sommer läuft sein Vertrag aus, eine Verlängerung in zweistelliger Millionenhöhe ist angesichts des Sparzwangs beim FC Bayern und Müllers sportlichem Stellenwert schwierig umzusetzen.
- Gespräch mit Stefan Effenberg