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Hannover: Sonderflug aus Afghanistan – Schutzbedürftige gelandet


Sonderflug aus Krisengebiet
Schutzbedürftige aus Afghanistan landen in Hannover

Von t-online, dpa
Aktualisiert am 27.03.2025Lesedauer: 1 Min.
Maschine am Airport in Langenhagen: Fast 200 Menschen aus Afghanistan sind am Donnerstag gelandet.Vergrößern des Bildes
Maschine am Airport in Langenhagen: 174 Menschen aus Afghanistan sind am Donnerstag gelandet. (Quelle: Nord-West-Media TV & Nachrichten GmbH im Auftrag für Martin Dziade)
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Schutzbedürftige aus Afghanistan sind am Donnerstag am Airport Hannover-Langenhagen angekommen.

Am Flughafen Hannover ist am Donnerstagvormittag ein Sonderflug mit besonders schutzbedürftigen Menschen an Bord gelandet. 174 Afghaninnen und Afghanen, die über verschiedene Aufnahmeprogramme ein Visum für Deutschland erhalten haben, reisten mit einer Maschine aus dem pakistanischen Islamabad ein.

Laut einem Reporter vor Ort soll es sich um den zweiten Evakuierungsflug dieser Art in diesem Monat handeln. Diese Sonderflüge sollen gefährdeten Afghanen eine Ausreise ermöglichen.

Zu der Gruppe, die am Donnerstag landete, gehören laut Angaben des Bundesinnenministeriums 82 Frauen und 92 Männer. 74 von ihnen sind jünger als 18 Jahre, unter ihnen neun unter zweijährige Kinder. Die Maschine kam am Terminal D an, der vom regulären Flugbetrieb abgetrennt ist.

Sonderflug: Einige Menschen kurzfristig ausgeschlossen

Laut einem Bericht des TV-Senders Welt wurden einige Menschen, die zunächst für den Flug vorgesehen worden waren, kurzfristig aufgrund von Bedenken ausgeschlossen. So habe die Bundespolizei mindestens drei Visa für ungültig erklärt, hieß es. Die Gründe dafür waren demnach zunächst unklar.

Die Bundesregierung hatte zuletzt mehrfach betont, es gelte weiterhin, dass nur Afghanen einreisen dürften, die zuvor einer strikten Sicherheitsüberprüfung unterzogen wurden. Es handele sich ausschließlich um Menschen, die bereits eine Aufnahmezusage erhalten hätten. Neue Zusagen würden nicht gemacht.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
  • Reporter vor Ort
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