Gewalt am Hauptbahnhof Rassistische Beleidigungen und Attacke auf Polizisten

Ein Mann und eine Frau beleidigen zwei Jugendliche am Essener Bahnhof rassistisch. Später greifen sie auch die herbeigerufenen Polizisten an.
Am Mittwochabend (26. März) sind zwei Jugendliche am Essener Hauptbahnhof Opfer rassistischer Beleidigungen geworden. Laut Bundespolizei wurden die beiden Jugendlichen in der U-Bahn-Linie 105 von einem 44-jährigen Mann und einer 35-jährigen Frau beschimpft.
Die beiden jungen Männer baten gegen 21.30 Uhr eine Streife der Bundespolizei um Hilfe. Die Beamten konnten die Verdächtigen im Bereich des Hauptbahnhofs aufgreifen. Berichten zufolge verhielten sich die Beschuldigten bereits vor dem Eintreffen der Polizei verbal aggressiv.
Auf dem Weg zur Wache eskalierte die Situation. Der männliche Verdächtige schlug einem Beamten ins Gesicht, während seine Begleiterin einer Polizistin ins Gesicht spuckte und ihr gegen das Schienbein trat. Beide verweigerten später jegliche Aussagen zum Vorfall.
Verfahren eingeleitet
Die Bundespolizei leitete Ermittlungen wegen Volksverhetzung, Beleidigung sowie tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein. Trotz der Angriffe blieben die verletzten Polizisten dienstfähig.
- presseportal.de: Mitteilung der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin vom 27. März 2025
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