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Wardenburg: Erdbeben erschüttert Region rund um Bremen – Schäden


Epizentrum bei Erdgasfeld
Erdbeben erschüttert Region rund um Bremen

Von t-online, dpa
02.04.2025 - 12:44 UhrLesedauer: 1 Min.
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Seismograf (Symbolfoto): Es handelte sich um das bisher stärkste gemessene Beben in der Region zwischen Oldenburg und Cloppenburg. (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/Cylonphoto)
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Wieder bebt die Erde im Nordwesten. Nach 2024 erschüttern abermals Schwingungen im Boden die Region rund um Bremen. Und wieder steht die Erdgasförderung im Fokus.

In Wardenburg im Nordwesten Niedersachsens ist es am Dienstag zu einem Erdbeben der Stärke 3,2 gekommen. Das teilte das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) mit. Das Epizentrum lag zwischen Oldenburg und Cloppenburg.

Der niedersächsische Erdbebendienst registrierte das Beben um 13.33 Uhr. Laut LBEG handelt es sich um das bisher stärkste gemessene Beben in der Region. Es dürfte im Umkreis von etwa 15 Kilometern spürbar gewesen sein.

Anwohner melden Schäden an Gebäuden

Mehrere Anwohner meldeten leichte Sachschäden beim LBEG. Die Behörde bittet alle Betroffenen, einen Fragebogen auszufüllen, um die Auswirkungen des Bebens genauer zu bestimmen.

Experten vermuten, dass die Erdgasförderung Ursache des Bebens ist. In Hengstlage wird seit den 1960er-Jahren Erdgas gefördert. ExxonMobil ist laut dem LBEG-Sprecher Ansprechpartner für entstandene Schäden.

Erdbeben erschütterte 2024 schon mal die Region

Das Landesamt erklärte weiter, dass Spannungen im Untergrund durch die Gasförderung entstehen können. Wenn diese Spannungen impulsartig abgebaut werden, sind spürbare Erschütterungen an der Oberfläche möglich. Die genaue Ursache des Bebens werde aktuell untersucht.

Ein ähnliches Ereignis gab es vor rund einem Jahr bei Syke im Landkreis Diepholz mit einer Magnitude von 3,6. Das stärkste bisher gemessene Beben in Niedersachsen ereignete sich 2004 in Rotenburg/Wümme mit einer Magnitude von 4,5. Ab einer Magnitude von etwa 1,9 sei ein Beben für den Menschen wahrnehmbar.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Transparenzhinweis

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