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Gifhorn-Peine: Arbeitsminister Hubertus Heil gewinnt seinen Wahlkreis


Direktmandat für Gifhorn-Peine
Arbeitsminister gewinnt seinen Wahlkreis – mit Verlusten

Von t-online, dpa, kat

Aktualisiert am 24.02.2025Lesedauer: 2 Min.
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Wahlparty zur Bundestagswahl 2025 bei der SPD: Hubertus Heil (links) gewann seinen Wahlkreis. (Quelle: IMAGO/imago)
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Hubertus Heil war in der Ampel-Regierung Arbeitsminister. Nun gewann er abermals seinen Wahlkreis Gifhorn-Peine.

Seit 1998 sitzt der Peiner Hubertus Heil im Bundestag – und seit der Wahl vor 26 Jahren holte er stets das Direktmandat im Wahlkreis Gifhorn-Peine. In diesem Jahr setzte er sich gegen Marian Meyer von der CDU durch. Für Heil stimmten 33,9 Prozent der Wähler, Meyer kam auf 27,9 Prozent. AfD-Kandidat Robert Preuß holte 21,3 Prozent, teilte die Bundeswahlleiterin auf der entsprechenden Webseite mit.

Für Heil war das Ergebnis aber deutlich knapper als 2021: Bei der Bundestagswahl am 26. September kam er seinerzeit auf 43,7 Prozent. Für den Arbeitsminister in der Ampel-Regierung sind das 9,8 Prozent weniger.

CDU bei den Zweitstimmen vorne

Bei den Zweitstimmen zog die CDU an der SPD im Wahlkreis Gifhorn-Peine vorbei: 27,4 Prozent stimmten hier für die Christdemokraten, 23,9 Prozent der Stimmberechtigten gaben den Sozialdemokraten ihre Stimme. Die AfD kommt als drittstärkste Kraft im Wahlkreis 45 auf 21,3 Prozent. Wahlberechtigt im Raum Gifhorn und Peine waren insgesamt 216.949 Menschen. Die Wahlbeteiligung lag bei 84,7 Prozent – und damit 9 Prozent höher als 2021.

Die Zahl der Abgeordneten aus ganz Niedersachsen im neu gewählten Bundestag ist gesunken. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis der Bundeswahlleiterin kommen 65 Abgeordnete aus Niedersachsen, bisher waren es 74. Dies teilte der niedersächsische Landeswahlleiter mit. Er verweist darauf, dass sich die Zahl der Sitze im Bundestag wegen einer Reform verkleinert habe. Die Zahl der Abgeordneten wurde auf 630 begrenzt – rund 100 weniger als bisher.

65 Abgeordneten aus Niedersachsen

Denn die sogenannten Überhang- und Ausgleichsmandate fallen nun weg. Siegreiche Wahlkreis-Kandidaten werden nicht mehr automatisch Mitglieder des Bundestags. Sie bekommen nur noch dann ein Mandat, wenn ihre Partei auf genügend Zweitstimmen kommt.

Unter den 65 Abgeordneten aus Niedersachsen sind 21 von der CDU, 17 von der SPD, 13 von der AfD, 8 von den Grünen und 6 von der Linkspartei. Die Mehrheit der 65 Abgeordneten sind Männer, die Zahl der weiblichen Mitglieder aus Niedersachsen liegt bei 24.

Verwendete Quellen
  • bundeswahlleiterin.de: Wahlkreis 45
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherche

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