"Heilige Hallen" bei Feldberg Nur zwei Stunden von Berlin entfernt liegt ein ganz besonderer Wald

Er gilt als der älteste Buchenwald Deutschlands: die "Heiligen Hallen" in der Feldberger Seenlandschaft. Das Betreten ist nur auf einem Wanderweg oder bei geführten Touren erlaubt.
Es ist ein Ort, an dem sich die Natur weitgehend ungestört entwickeln darf: die "Heiligen Hallen" bei Feldberg in Mecklenburg-Vorpommern. Der Buchenwald im Naturpark Feldberger Seenlandschaft ist mehr als 350 Jahre alt und steht seit Jahrzehnten unter strengem Schutz.
Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts ordnete Großherzog Georg von Mecklenburg-Strelitz an, das Waldstück bei Lüttenhagen dauerhaft zu erhalten. 1938 wurde das Gebiet offiziell zum Naturschutzgebiet erklärt – als eines der ersten seiner Art in Deutschland.
Wie Säulen einer Kathedrale in der Natur
Die Buchen erreichen Höhen von mehr als 50 Metern, einige von ihnen sind über 350 Jahre alt. Ihre mächtigen, geraden Stämme und das dichte Kronendach erinnern an das Gewölbe einer Kathedrale – daher auch der Name "Heilige Hallen". Totes Holz bleibt in dem Wald liegen und bietet Lebensräume für viele Insekten, Vögel und Pilze.
Ein Wanderweg führt am Rande des Gebietes entlang, außerdem organisieren das Forstamt und der Naturpark Lüttenhagen im Sommer zu festen Terminen Führungen in den Wald. Der Wald darf nur auf den offiziellen Pfaden betreten werden.
Von Berlin aus ist die Anreise mit dem Auto in knapp zwei Stunden möglich. Parkmöglichkeiten gibt es an der Straße von Feldberg nach Lychen kurz hinter dem Ortsausgang Lüttenhagen.
- wald-mv.de: Landesforst MV: Waldtouristische Empfehlungen
- Ich-geh-wandern.de: Durch die Heiligen Hallen – Naturpark Feldberger Seenlandschaft
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