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Berlin: Tesla-Proteste in Grünheide – Gewerkschafter fliegt aus Versammlung


Eskalation bei Tesla
Sicherheitsdienst wirft Gewerkschafter aus Betriebsversammlung

Von t-online, jon

25.03.2025Lesedauer: 1 Min.
Die Tesla-Gigafactory in Grünheide: Bei einer Betriebsversammlung soll es zur Eskalation gekommen sein.Vergrößern des Bildes
Die Tesla-Gigafactory in Grünheide: Bei einer Betriebsversammlung soll es zur Eskalation gekommen sein. (Quelle: IMAGO/Jochen Eckel/imago-images-bilder)
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Während der Werksleiter von Erfolgen spricht, zeigen Proteste in der Tesla-Gigafactory Grünheide die andere Seite: Warum die Belegschaft auf die Barrikaden geht.

In der Tesla-Gigafabrik in Grünheide ist es vergangene Woche offenbar zu einem Eklat gekommen. Während einer Rede von Werksleiter André Thierig wurden Sicherheitskräfte aktiv und führten einen Gewerkschaftsvertreter aus der Halle, berichtet das „Handelsblatt". Mehrere Männer sollen zuvor mit Zurufen wie „Was soll das hier?" und „Ey, beruhigt euch!" die Versammlung gestört haben.

Hintergrund ist der schwelende Konflikt zwischen der IG Metall und dem Tesla-Management. Die Gewerkschaft verfügt zwar über die stärkste Fraktion im Betriebsrat, hat aber keine Mehrheit und darf bei Versammlungen nicht aufs Podium. Stattdessen protestierten Gewerkschafter mit Transparenten gegen „Personalmangel, starke körperliche und psychische Belastungen, Druck durch hohe Zielzahlen und aggressives Vorgehen einiger Führungskräfte".

Petition zur Arbeitsüberlastung von 3.000 Mitarbeitern unterzeichnet

Eine Petition zur Arbeitsüberlastung, von 3.000 Mitarbeitern unterzeichnet, fordert zusätzliche bezahlte Pausen, mehr Respekt und mehr Personal. Zuvor hatte die IG Metall dem Management bereits vorgeworfen, Beschäftigte bei Krankschreibungen einzuschüchtern.

Ungeachtet der Spannungen zeigte sich Tesla für den Standort Grünheide zuversichtlich. Die Fabrik beliefere inzwischen 37 Märkte und habe über 11.000 Arbeitsplätze geschaffen, betonte Thierig am 21. März 2025 gegenüber der dpa.

Verwendete Quellen
  • Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa
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