Attacke in Dortmund Rechtsextreme bedrohen Mann jüdischen Glaubens
Rechtsextreme beschimpfen und bedrohen in Dortmund einen Mann. Sie wissen laut Polizei, dass er jüdischen Glaubens ist. Einer zeigt den Hitlergruß. Einen Schlag kann der Mann abwehren.
Drei polizeibekannte Rechtsextreme haben in Dortmund einen ihnen bekannten 26-Jährigen jüdischen Glaubens antisemitisch beschimpft und bedroht. Sie haben ihn der Polizei zufolge bei einem zufälligen Aufeinandertreffen auf einer Straße am Sonntag angegangen und beleidigt. Dabei habe ein Täter auch in Richtung des Kopfs des Manns geschlagen, was der aber abwehren konnte. Das Opfer blieb unverletzt.
Nach dem Zwischenfall entfernten sich die drei Täter, sie trafen allerdings einige Stunden später an anderer Stelle erneut auf den 26-Jährigen. Dabei beschimpften sie ihn erneut. Ein weiterer noch unbekannter Bekannter der Rechtsextremen beteiligte sich daran, zeigte den Hitlergruß und bewarf das Opfer mit einem Feuerzeug.
Der Staatsschutz der Polizei übernahm die Ermittlungen. Die Täter wurden als zwei Rechtsextreme aus Dortmund und ein Rechtsextremer aus Schwelm identifiziert, die den Beamten bereits bekannt waren. Der vierte Täter des zweiten Zwischenfalls wird noch gesucht.
- AFP