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Rost am Auto erkennen: Diese Stellen checken und schützen


Schauen Sie mal hin
Direkt vor Ihrer Nase: Hier wachsen die Rostnester an Ihrem Auto

Von t-online, mab

04.04.2025 - 15:59 UhrLesedauer: 2 Min.
Rost liebt Feuchtigkeit: Bläschen im Lack sind erste Anzeichen für Korrosion.Vergrößern des Bildes
Rost liebt Feuchtigkeit: Bläschen im Lack sind erste Anzeichen für Korrosion. (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/Hrecheniuk Oleksii)
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Rost macht sich heimlich an Autos zu schaffen – er mindert nicht nur den Wert, sondern bedroht auch die Sicherheit. Doch wer frühzeitig handelt und richtig vorbeugt, kann sich vor kostspieligen Schäden bewahren.

Rost ist ein stiller Feind. Er versteckt sich in Hohlräumen, nagt in Falzen und blüht unbemerkt unter dem Unterbodenschutz. Wer ihn zu spät entdeckt, zahlt mit Sicherheit, Haltbarkeit und dem Wert seines Autos. Doch mit ein paar gezielten Blicken lassen sich die ersten Spuren finden – und beseitigen, bevor sie zum Problem werden.

Wo Autos am häufigsten rosten

Korrosion liebt verborgene Winkel, in denen sich Feuchtigkeit sammelt. Das sind die besonders gefährdeten Stellen:

  • Hohlräume der Karosserie: Wasser dringt ein, trocknet schlecht – und der Rost hat freie Bahn.
  • Falze und Spalten: Dort, wo Bleche aufeinandertreffen, hält sich Feuchtigkeit besonders lange.
  • Unterbodenschutz: Er schützt – solange er intakt ist. Doch kleine Risse oder Steinschläge lassen Wasser eindringen, das sich unbemerkt ausbreitet.
  • Türkanten und Radläufe: Mehrere Bleche übereinander bieten perfekte Bedingungen für Rostbildung.
  • Scheibenrahmen und Schiebedach: Kleine Bläschen im Lack sind Warnsignale, die man nicht ignorieren sollte.

Erste Hilfe gegen Rost

Ist der Rost erstmal da, hilft nur schnelles Handeln. Kleine Stellen lassen sich mit etwas Aufwand selbst beseitigen:

  • Rost abschleifen – am besten bis aufs blanke Metall.
  • Mit Silikonentferner reinigen, um Fett und Schmutz zu entfernen.
  • Grundierung auftragen, damit der neue Lack hält.
  • Lackieren und mit Klarlack versiegeln.

Wer sich unsicher ist oder tieferen Rost entdeckt, sollte eine Werkstatt aufsuchen. Tragende Teile, die von Korrosion befallen sind, sind ein Sicherheitsrisiko.

So beugen Sie Rost vor

Besser als jede Reparatur ist eine gute Vorsorge:

  • Regelmäßige Kontrolle: Zwei Minuten genügen, um problematische Stellen zu prüfen.
  • Kleine Lackschäden sofort ausbessern: Auch ein kleiner Kratzer kann der Anfang von großflächigem Rost sein.
  • Unterboden regelmäßig inspizieren und schützen: Steinschläge setzen dem Schutz zu – und öffnen Rost Tür und Tor.
  • Vielfahrer sollten nach jeder Wäsche Wachs auftragen (Wenigfahrer: alle vier bis sechs Wochen): Eine frische Schutzschicht hilft, Feuchtigkeit fernzuhalten. Für
  • Hohlräume konservieren: Kriechöle und Hohlraumversiegelung verhindern, dass sich Rost einnistet.

Ein wenig Aufmerksamkeit erspart große Schäden. Wer frühzeitig nach Rostnestern sucht und sie beseitigt, hat lange Freude an seinem Auto – und bleibt von teuren Überraschungen verschont.

Verwendete Quellen
  • autobild.de: Rostschutz beim Auto: So geht's – Keine Chance für Rost
  • carwow.de: Rost am Auto entfernen: Diese Rostentferner helfen
  • dasauto.at: Rost und Rostlöcher am Auto reparieren

Quellen anzeigenSymbolbild nach unten

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