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Weihnachtsmarkt – Woher kommt die Tradition?


Brauchtum
Weihnachtsmarkt: Woher kommt die Tradition?

Weihnachtsmärkte vereinen in der Adventszeit festliche Stimmung mit traditionellem Handwerk. Die Historie reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück.

Aktualisiert am 11.10.2024|Lesedauer: 2 Min.
t-online, aw (CF)
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Weihnachtsmärkte sind schon seit Jahrhunderten beliebt. Doch woher kommt die Tradition des Weihnachtsmarkts eigentlich genau? Schon im 13. Jahrhundert gab es Märkte, die während der Weihnachtszeit zum Treffpunkt für die Menschen wurden. Richtige traditionelle Weihnachtsmärkte, die den heutigen Märkten ähneln, folgten im 17. Jahrhundert.

Weihnachtsmärkte - Bratwürste, Glühwein und andere LeckereienVergrößern des Bildes
Weihnachtsmärkte: Hier in Hamburg gibt's Bratwürste, Glühwein und andere Leckereien. (Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder)

Weihnachtsmarkt: Die Ursprünge der Tradition?

Weihnachtsmärkte erfreuen Menschen in der vorweihnachtlichen Zeit und verkürzen das Warten bis Heiligabend. Schon früher gab es an den Weihnachtsbuden Handwerkskunst, Lebkuchen und allerlei Unterhaltung – Traditionen, die noch heute fortdauern.

Ihren Ursprung hat die weihnachtliche Tradition in Deutschland. So wurde der "Nikolausmarkt" in München als erster Weihnachtsmarkt urkundlich erwähnt. Es ist jedoch nicht sicher, ob auch schon früher solche Märkte stattgefunden haben. Einige Jahre später folgten der Bautzener Wenzelsmarkt, der Dresdner Striezelmarkt und der Nürnberger Christkindlesmarkt.

Mehr Besucher für die Kirche

Die ersten Weihnachtsmärkte der Neuzeit fanden zunächst in den Gegenden statt, in denen hauptsächlich protestantische Bürger lebten; erst einige Zeit später wurden Weihnachtsmärkte dann auch in katholisch geprägten Gebieten eingeführt.

Typischerweise werden Weihnachtsmärkte an historischen Plätzen aufgebaut, wie an alten Kirchen, Schlössern oder auch auf Marktplätzen in alten Stadtbezirken.

Ursprünglich erhofften sich die Kirchen durch den Aufbau der Märkte in der Nähe der Gotteshäuser einen Besucherzulauf. Bald kamen Besucher aber vor allem wegen des weihnachtlichen Ambientes auf den Weihnachtsmarkt.

Wo gibt es die ältesten Weihnachtsmärkte?

Viele Weihnachtsmärkte haben ihr traditionelles Konzept bis heute erhalten und sind auch deshalb beliebter als die modernen Märkte, die teilweise eher einem Rummelplatz ähneln. Zu den ältesten Weihnachtsmärkten gehört der Striezelmarkt in Dresden und natürlich auch der Christkindlesmarkt in Nürnberg. Beide Märkte bieten viel traditionelle Handwerkskunst, tolle Weihnachtsbäume und eine Vielzahl an weihnachtlichen Events.

Weihnachtsmärkte als Einkaufsmöglichkeit – damals wie heute

Während der Weihnachtsmarkt früher den Menschen eher als Einkaufsmöglichkeit für den anstehenden Winter diente, ist er heute ein Ort zum gemütlichen Beisammensein und für den Genuss von allerlei Leckereien, die man nur in der Weihnachtszeit genießen kann.

Mehr als 2.500 Weihnachtsmärkte gibt es mittlerweile in ganz Deutschland. Ob großer Rummel mit Fahrgeschäften oder kuschelige Hinterhöfe mit selbst gemachtem Glühwein, die Vielzahl an Weihnachtsmärkten hält für alle Geschmäcker etwas bereit.

Auch Weihnachtsgeschenke sind ein beliebtes Mitbringsel vom Weihnachtsmarktbesuch. Die meisten großen Märkte beginnen mit dem ersten Advent und schließen ihre Tore erst kurz vor Heiligabend.

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