ESSEN (dpa-AFX) - Die für die Energiewende nötigen Investitionen in Milliardenhöhe schieben den Energieversorger Eon weiter an. Bis 2028 sollen 43 Milliarden Euro investiert werden, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in Essen mitteilte. Das ist eine Milliarde mehr, als bislang geplant war, die in den Ausbau der Netzinfrastruktur fließen soll.
Auch im Tagesgeschäft dürfte es in der Folge besser laufen: Den bereinigten operativen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (ber Ebitda) erwartet das Management 2028 nun bei über 11,3 Milliarden Euro statt bislang bei über 11 Milliarden. Analysten hatten 11,1 Milliarden Euro auf dem Zettel.
Eon hatte bislang seine Investitionsziele traditionell zum Jahresbeginn jeweils um ein Jahr fortgeschrieben. Mit Verweis auf die noch offene Verzinsung der Netzinvestitionen in der Stromregulierungsperiode 2029 hält Konzernchef Leonhard Birnbaum nun aber an dem Zeitrahmen bis 2028 fest. Eon sei bereit, weiter zu investieren, sagte der Manager laut Mitteilung, "aber niemals um jeden Preis."/lew/jha/
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