Aktien Asien/Pazifik: Verluste - Japan und Südkorea besonders stark unter Druck

31.03.2025, 09:13

TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY (dpa-AFX) - Für Asiens wichtigste Aktienmärkte ist es am Montag weiter bergab gegangen. Besonders deutlich fielen die Kursverluste in Japan und Südkorea aus. Vor weiteren US-Importzöllen, die US-Präsident Donald Trump am Mittwoch bekanntgeben will, bleibt die Stimmung der Anleger schlecht. Die Handelsminister Südkoreas, Chinas und Japans haben bei einem seit langem erstmals wieder abgehaltenen Treffen vereinbart, ein Freihandelsabkommen voranzutreiben.

t-online aktuell 31.03.2025

Die willkürlichen und aggressiven politischen Veränderungen durch die Trump-Regierung hätten negative wirtschaftliche Auswirkungen, sagte Katrina Ell, Direktorin für Wirtschaftsforschung bei Moody's Analytics. Es steige die Gefahr einer Rezession der weltgrößten Volkswirtschaft USA.

In Tokio schloss der Nikkei 225 zu Wochenbeginn satte 4,1 Prozent tiefer mit 35.617,56 Punkten. Der japanische Leitindex markierte damit den tiefsten Stand seit September.

Der Hang-Seng-Index der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong büßte 1,15 Prozent auf 23.156,79 Punkte ein. Derweil legten die Aktien der staatlich kontrollierten Autobauer Dongfeng Motor Group und Guangzhou Auto Group zu. Berichten zufolge plant die Regierung angesichts der bestehenden Herausforderungen Fusionen und Restrukturierungen im Sektor.

"Die Marktbereinigung wird dadurch beschleunigt, wovon die Branchenführer profitieren werden", schrieben die Analysten von Sinolink Securities. Es bleibe aber abzuwarten, wie erfolgreich diese Maßnahmen seien. Die chinesische Autoindustrie kämpft mit einem harten Preiswettbewerb und drohenden weiteren US-Zöllen.

Nut etwas besser als der Hang Seng hielt sich am Montag der CSI-300-Index mit den wichtigsten chinesischen Festlandsaktien: Er sank um 0,66 Prozent auf 3.889,31 Punkte. Davor war bekannt geworden, dass sich die Stimmung in den großen und staatlich dominierten chinesischen Industriebetrieben im März trotz des Handelskonflikts mit den USA und Europa weiter verbessert hat.

Für den australischen Leitindex S&P/ASX 200 ging es um 1,74 Prozent auf 7.843,40 Punkte nach unten. Er hatte am Freitag dem allgemeinen Negativ-Trend noch mit einem knappen Plus getrotzt./gl/mis

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