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Starlink-Konkurrenz: Amazon startet eigenes Satellitennetzwerk


Weltumspannendes Internet
Starlink-Konkurrenz: Amazon startet eigenes Satellitennetzwerk

Von t-online, sha

Aktualisiert am 03.04.2025 - 13:48 UhrLesedauer: 2 Min.
Am 9. April startet die Rakete mit den ersten Amazon-Satelliten ins All.Vergrößern des Bildes
Am 9. April startet die Rakete mit den ersten Amazon-Satelliten ins All. (Quelle: Amazon)
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Amazon will in wenigen Tagen seine ersten Internetsatelliten ins All bringen. Das Unternehmen steht damit in direkter Konkurrenz zu Musks Starlink-Netzwerk.

Sie sollen künftig schnelles Internet auch in abgelegene Regionen bringen: Amazon will am 9. April seine ersten 27 Internetsatelliten ins All bringen. Das "Projekt Kuiper" macht Elon Musks Starlink-Netzwerk Konkurrenz.

Die Satelliten sollen an Bord einer Atlas-V-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida, USA, starten. Der Launch ist zwischen 6 Uhr und 9 Uhr unserer Zeit geplant. Durch technische Schwierigkeiten oder ungünstige Wetterbedingungen kann sich der Zeitpunkt noch ändern.

Entwickelt wurden die Internetsatelliten von Amazon selbst, die Trägerrakete stellt das US-Raumfahrtunternehmen United Launch Alliance (ULA). Die Satelliten sollen in einer Höhe von rund 450 Kilometern ausgesetzt werden. Ihren finalen Orbit erreichen sie später in etwa 630 Kilometern Höhe.

Internet für schwer erreichbare Regionen

Das Ziel von "Project Kuiper" ist es, wie bei Starlink, einen flächendeckenden Zugang zum Breitbandinternet zu ermöglichen. Vor allem in Gegenden, in denen es bisher keinen oder nur schlechten Netzzugang gibt. Amazon plant den Aufbau eines Netzes aus 3.200 Satelliten in einer niedrigen Erdumlaufbahn.

Der jetzige Start ist der erste Flug mit dem finalen Satellitendesign. Frühere Tests wurden mit Prototypen durchgeführt. Laut Amazon wurden Bauteile wie Antennen und Antriebssysteme seither verbessert.

Auch andere Firmen arbeiten an eigenen Satellitennetzwerken

Auch über das Problem der Lichtverschmutzung durch eine Kette von Satelliten hat Amazon gedacht. Eine spezielle Beschichtung soll die Lichtreflexion verringern. Die zahlreichen Satelliten im All führen seit Jahren zu einer zunehmenden Aufhellung des Nachthimmels und erschweren die Beobachtung astronomischer Objekte. Mehr dazu lesen Sie hier.

Neben Amazon und Starlink von SpaceX arbeiten weltweit Firmen an eigenen Netzwerken für Satelliteninternet. Zu den bekanntesten zählen das britische Eutelsat Oneweb, das kanadische Telesat und das Satellitennetzwerk des US-Unternehmens Boeing. Auch Russland und China arbeiten an eigenen Internetnetzwerken.

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