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"Dadurch wird ein Mädchen kein Junge": Ruth Moschner wütend über US-News


Ruth Moschner wütend über US-Gesetzentwurf
"Dadurch wird ein Mädchen kein Junge oder umgekehrt"

Von t-online, mbo

27.03.2025Lesedauer: 2 Min.
Ruth Moschner: Die Moderatorin äußert sich auf Instagram häufig zu politischen Themen.Vergrößern des Bildes
Ruth Moschner: Die Moderatorin äußert sich auf Instagram häufig zu politischen Themen. (Quelle: IMAGO / Funke Foto Services)
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Auf Ruth Moschners Instagram-Seite finden sich nicht nur Einblicke in ihren Alltag. Häufig wird die Moderatorin auch politisch. So wie jetzt.

Moderatorin Ruth Moschner teilt auf ihrem Instagram-Account mehrere Fotos von sich. Darunter auch ein Kinderbild, auf dem sie mit einem Kurzhaarschnitt in die Kamera lächelt. Auf anderen ist sie als Erwachsene zu sehen, trägt ihre Haare mal leicht gewellt, mal länger, mal kürzer, mal hat sie eine Perücke auf dem Kopf – und Haare, die sind auch das Thema ihres langen, zu den Schnappschüssen gehörenden Texts.

Seit Donald Trump zum zweiten Mal Präsident ist, ploppen auf den Nachrichtenseiten täglich beängstigende bis absurde News aus den USA auf. So auch in dieser Woche, als unter anderem die republikanische Senatorin Mary Bentley im US-Bundesstaat Arkansas mit einem bizarren Gesetzentwurf für Aufsehen sorgte. Dieser sollte unter anderem Mädchen das Tragen von Kurzhaarfrisuren verbieten. Bentley begründete: "Es geht darum, Kinder davor zu schützen, dass sie in eine Gender-Ideologie gedrängt werden." Mehr dazu lesen Sie hier. Genau darauf geht nun Ruth Moschner ein.

"Keine Modeerscheinung, die wieder verschwindet"

"Identität ist keine Modeerscheinung, die wieder verschwindet", schreibt sie zu Beginn ihres Posts und wendet sich dann mit einem "Hey USA" an ebendiese. "Das bin ich! Ein und dieselbe Person auf allen Bildern, nur eben mit unterschiedlichen Frisuren. Wer als Mädchen geboren wird, wird durch eine Frisur kein Junge oder umgekehrt." Auf dem ersten Foto (dieses können Sie hier anschauen) sehe man sie mit einem solchen Haarschnitt, den Mädchen laut Bentleys Gesetzesvorschlag nicht mehr tragen dürften. Moschner erklärt: "Auch, wenn viele mich aufgrund meiner kurzen Haare als Kind männlich gelesen haben, für mich war meine cis-Identität immer klar, meinen geschlechtsspezifischen Körpermerkmalen entsprechend."

Sie erläutert, dass gerade einmal "0,5 Prozent der Bevölkerung, ggf. etwas mehr" als Transgender gelten, "ein sehr zarter Anteil". Moschners Ansicht nach wäre es "viel sinnvoller, darüber zu sprechen, wie man Kinder in ihrem Sein und Heranwachsen sinnvoll schützt und unterstützt, anstatt über deren Frisuren". Viele Fans stimmen ihr in den Kommentaren zu.

Verwendete Quellen
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