Triumph zahlt sich aus Ein Haus, ein Auto und jede Menge Geld für den WM-Titel

Reichlich Lohn für Ugandas Marathon-Olympiasieger Stephen Kiprotich: Für sein WM-Gold von Moskau erhielt der Läuferstar von Staatspräsident Yoweri Museveni ein Haus, ein Auto und von seinem nationalen Leichtathletik-Verband 350.000 US-Dollar (rund 261.000 Euro).
"Du hast Großes geleistet für Uganda", sagte Museveni, dessen Geldpräsent an Kiprotich eher bescheiden ausfiel: 10 Millionen Schilling entsprechen gerade mal 2900 Euro.
Der 24-Jährige siegte vor knapp zwei Wochen nach 2:09:51 Stunden vor den beiden Äthiopiern Lelisa Desisa (2:10:12) und Tadese Tola (2:10:23). Die große Läufernation Kenia, die zuletzt in Luke Kibet (2007) und Abel Kirui (2009, 2011) dreimal nacheinander den Marathon-Weltmeister gestellt hatte, ging auf dem 42,195 Kilometer langen Kurs entlang der Moskwa leer aus.