Sex und Aggressionen Veterinäramt rettet Hans-Jürgen aus Hamster-Hölle
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Das Tierheim Köln-Dellbrück päppelt derzeit den Hamster Hans-Jürgen auf. Er und einige Artgenossen wurden aus einem Zoogesch#ft befreit, in dem üble Zustände herrschten.
"Sodom und Gomorrha" – so beschreibt das Tierheim Köln-Dellbrück die Zustände in einem Zoogeschäft, aus dem sein Neuzugang stammt, der Hamster Hans-Jürgen. Das Zoogeschäft in Köln habe den Hamster und zahlreiche Artgenossen eingekauft, um sie "gewinnbringend weiterzuverkaufen", so das Tierheim. Die Betreiber des Ladens hätten jedoch "keinen blassen Schimmer von Hamsterhaltung" und den Bedürfnissen der Tiere gehabt – auch nicht, von ihrer Fortpflanzung.
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Denn in dem Zoogeschäft seien sämtliche Hamster in einen kleinen Käfig gesteckt worden. Dort sei es laut Tierheim "ziemlich zur Sache gegangen". Die Hamster hätten sich unkontrolliert miteinander gepaart, die Situation habe jedoch auch zu aggressivem Verhalten geführt, die Tiere hätten sich blutig gebissen. "Rettung nahte in Form des Veterinäramtes, das den Laden kontrollierte und sofort feststellte, dass hier Sodom und Gomorrha herrschte", schreibt das Tierheim auf Instagram weiter. Auch Degus und Wüstenmäuse hätten unter schlimmen Bedingungen leben müssen.
Im Tierheim würden Hans-Jürgen und die anderen Hamster nun gepflegt und mit Salbe für ihre Wunden versorgt. Anfragen für die Hamster nimmt das Tierheim jedoch noch keine an. Unter anderem, weil die schwangeren Tiere erst noch ihre Nachkommen werfen müssen. Danach soll für die Hamster nach neuen Domizilen gesucht werden.
- instagram.com: Beitrag des Tierheims Köln-Dellbrück vom 28. Februar 2025