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Essen: Stadt meldet Verbesserung der Schlagloch-Problematik


Neue Strategie trägt Früchte
Weniger Schlaglöcher auf Essens Straßen

Von t-online, jum

01.04.2025Lesedauer: 2 Min.
imago images 0199923643Vergrößern des Bildes
Ein großes Schlagloch auf einer Essener Straße (Symbolbild): Im Jahr 2024 hat die Stadt mit einer neuen Strategie versucht, die Situation zu verbessern. (Quelle: IMAGO/Gottfried Czepluch)
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Weil Essen ein Schlagloch-Problem hat, investierte die Stadt im vergangenen Jahr eine enorme Summe, um das Problem zu lösen. Wie ist die Situation heute?

Essen hat ein großes Problem mit Schlaglöchern auf den Straßen im Stadtgebiet. Besonders dort, wo die Asphaltflächen ohnehin bereits spröde und rissig sind, wurde die Straßensubstanz im feuchten Winter weiter geschädigt. Deswegen hatte sich die Stadt eine neue Strategie überlegt, um der Situation Herr zu werden.

Seit Beginn des Jahres 2024 arbeitete die Stadt daran, vor allem die kleinteiligen und kurzfristig gemeldeten Schäden zu beseitigen. Zudem sollte ein externer Partner die Bereiche, die wiederkehrend Probleme bereiten, nachhaltiger bearbeiten. Der Partner erhielt den Auftrag, Schlaglöcher mit Heißasphalt zu verfüllen. "Ziel ist es, dass diese Bereiche durch die angepasste Instandsetzung auch mehrere Winter in Folge überstehen", berichtete die Stadt. Doch wie sieht die Situation rund ein Jahr später aus?

Verbesserte Bedingungen aufgrund des milden Wetters

Wie die Stadt auf t-online-Anfrage mitteilt, mussten im verregneten Winter 2023/2024 zahlreiche Schlaglöcher beseitigt werden. Die Mitarbeiter des Betriebsdienstes des Amtes für Straßen und Verkehr seien täglich im Einsatz gewesen. Seitdem habe sich die Situation jedoch deutlich verbessert. Das habe auch der Ausschuss für Verkehr und Mobilität bestätigt.

Auch das Wetter habe zur Verbesserung beigetragen, so die Stadt. So habe sich die Anzahl der Schlaglöcher im Stadtgebiet dank höherer Temperaturen und weniger Regen reduziert. So hätten in den vergangenen Monaten pro Tag nur noch rund 100 Schlaglöcher repariert werden müssen, berichtet die Stadt.

Auch der Einsatz von Vertragsfirmen habe sich bezahlt gemacht. Diese seien laut Stadt erstmals im Frühjahr 2024 beauftragt worden, Schlaglöcher mit Heißmaterial zu beseitigen. Dafür wurden 90.000 Euro investiert, insgesamt 850 Schlaglöcher konnten so repariert werden.

Zukunftsperspektive vom Wetter abhängig

Zusätzlich gab es laut Stadt umfangreiche Fahrbahnreparaturen: Bis Dezember wurden demnach 70 Maßnahmen mit einer Fläche von etwa 28.000 Quadratmetern und Kosten von rund 3,4 Millionen Euro beauftragt, dreimal so viel wie im Jahr zuvor. Davon seien bis zum Ende des Jahres 2024 bereits 46 Maßnahmen umgesetzt worden.

Im Erneuerungsprogramm für Nebenstraßen wurden 2024 dann 16 Straßen oder Straßenabschnitte auf einer Fläche von 26.000 Quadratmetern erneuert oder befinden sich aktuell in der Umsetzung. Zusätzlich laufen umfassende Fahrbahninstandsetzungen auf kleineren Flächen unter einer Jahresausschreibung mit einer Gesamtkostenhöhe von etwa einer Million Euro.

Die durchgeführten und geplanten Maßnahmen sollen die Schlagloch-Situation weiter verbessern. Inwieweit sich das Wetter im vergangenen Winter negativ auf die Lage ausgewirkt hat, ist derzeit nicht absehbar. Experten hatten vorab gewarnt, dass starke Niederschläge und niedrige Temperaturen erneut zu Problemen führen könnten.

Verwendete Quellen

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