Schienenersatzverkehr ab März Ruhrbahn kündigt Bauarbeiten im Straßenbahnnetz an
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Für einen attraktiveren Nahverkehr möchte die Ruhrbahn bis 2029 ihre Infrastruktur modernisieren. Einige Linien fahren daher ab März nicht mehr wie gewohnt.
Die Stadt Essen plant, bis 2035 den Anteil aller Verkehrsarten – motorisierter Individualverkehr, ÖPNV, Fuß- und Radverkehr – jeweils auf 25 Prozent zu steigern. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine umfassende Modernisierung erforderlich. Die Ruhrbahn beginnt daher schon bald mit einer Reihe von Bauprojekten, die bis 2029 abgeschlossen werden sollen.
Zu den geplanten Maßnahmen gehören unter anderem der barrierefreie Umbau von Haltestellen sowie die Sanierung und Modernisierung der Schieneninfrastruktur. Besonders betroffen sind davon die Tram-Linien 101, 103, 104, 105, 106 und 109 sowie die Nachtexpresslinien NE12 und NE14.
Der erste Bauabschnitt beginnt bereits am 10. März und soll bis zum 1. Juni 2025 andauern. Betroffen ist die Haus-Berge-Straße, die zur Einbahnstraße wird. Zudem werden wichtige Knotenpunkte wie Berthold-Beitz-Boulevard/Altendorfer Straße neu gebaut. Während der Bauphase wird ein Schienenersatzverkehr (SEV) eingerichtet. Der Ersatzverkehr sorgt dafür, dass trotz der Bauarbeiten der Betrieb weiterläuft.
Betroffene Linien und Umleitungen:
- Tram-Linie 101/106: SEV zwischen Rathaus Essen und Germaniaplatz.
- Tram-Linie 103: SEV zwischen Rathaus Essen und Helenenstraße.
- Tram-Linie 105: SEV zwischen Rathaus Essen und Helenenstraße.
- Tram-Linie 109: SEV zwischen Rathaus Essen und Frohnhausen Breilsort.
- Nachtexpress NE12/NE14: Umleitung über Bottroper Straße.
Durch diese Maßnahmen möchte die Ruhrbahn langfristige Sperrungen vermeiden und stattdessen eine stabile und moderne Infrastruktur schaffen. Der Schienenersatzverkehr soll so organisiert sein, dass es für Anwohner und Pendler möglichst wenig Einschränkungen gibt.
- Pressemitteilung der Ruhrbahn vom 26. Februar 2025