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Braunschweig: Ratten in der Stadt – Appell an Bevölkerung


Appell an die Bevölkerung
Ratten in der Stadt: ein größer werdendes Problem?

Von t-online, kat

02.04.2025 - 10:09 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine Ratte (Archivbild): Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf will die Rattenpopulation einschränken.Vergrößern des Bildes
Eine Ratte (Archivbild): Die Tiere werden zunehmend zum Problem in Braunschweig. (Quelle: IMAGO/Chromorange)
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Im vergangenen Jahr startete die Stadt Braunschweig mit der Bekämpfung von Ratten am Amalienplatz. Nun stehen Fallen in der Nähe der Schloss-Arkaden. Gibt es ein zunehmendes Problem mit den Nagetieren?

Im Spätsommer 2024 teilte die Stadt Braunschweig mit, dass sie mit der Bekämpfung von Ratten in der Nähe des Amalienplatzes starten würde. Wer dieser Tage an den Schloss-Arkaden vorbeikommt, nimmt eventuell dort die Rattenfallen zur Kenntnis. Sind Ratten in der Stadt zunehmend ein Problem?

Stadtsprecher Rainer Keunecke teilt auf Anfrage von t-online mit: "Wie in allen Städten gibt es auch in Braunschweig Ratten." Da die Nagetiere feuchte Lebensräume bevorzugen würden, würden Rattenpopulationen gern in der Kanalisation und an den Uferböschungen der Okerumflut leben. "Manchmal ziehen sie auch in Parks oder Wohngebiete, besonders, wenn Lebensmittelreste oder Vogelfutter als Nahrungsquelle locken. Rattenbefall ist auch in Braunschweig ein lokal zunehmend auftretendes Problem", so der Stadtsprecher.

Rattenbekämpfung: Diese Einrichtung haben Vorrang

So bekämpfe die Stadt regelmäßig Ratten mit Maßnahmen im öffentlichen Bereich – sowohl oberirdisch als auch im städtischen Kanalnetz, heißt es. Grundsätzlich gingen die Kollegen allen gemeldeten oder selbst erkannten Fällen im Einzelfall nach, ermitteln die Ursachen, legen Maßnahmen fest und überprüfen deren Erfolg.

Keunecke: "Das Gesundheitsamt legt immer wieder auf den städtischen Flächen Köder aus, insbesondere städtische Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten und Schulen haben dabei Vorrang." Die Fallen in der Nähe der Schloss-Arkaden hätte der Eigentümer aufgestellt, teilt die Stadt mit.

Stadt mit Appell an die Bevölkerung

Die Mitwirkung der Bevölkerung sei entscheidend, um Probleme mit Rattenbefall zu bekämpfen, betont der Stadtsprecher. "Ratten lieben Lebensmittelreste, die nicht ordnungsgemäß entsorgt werden, und Müll. Eine zweite Nahrungsquelle für die Nagetiere stellt Vogelfütterung dar, insbesondere von Tauben." Überall dort, wo unkontrolliert und ausgiebig Vögel oder andere Tiere gefüttert würden, siedeln sich auch Ratten an, erklärt Keunecke.

Doch in Braunschweig sieht man die Ratten und entsprechende Maßnahmen nicht nur im öffentlichen Raum, auch vor Hauseingängen gibt es hier und da entsprechende Hinweise auf einen Rattenbefall. Keunecke erklärt: "Die Bekämpfung von Ratten auf Privatgrundstücken – also auch in Kellern oder Wohnungen – ist grundsätzlich Sache des Grundstückseigentümers."

Dieser müsse nach der niedersächsischen Rattenverordnung dafür sorgen, dass sowohl die Schädlinge selbst als auch die Ursache für ihr Auftreten beseitigt werden und dafür die Kosten tragen. Der Stadtsprecher teilt mit, dass das Gesundheitsamt Bürger berate, sollten sie Fragen haben.

Verwendete Quellen
  • Schriftliche Anfrage an die Stadt Braunschweig
  • Eigene Beobachtungen
  • Weitere t-online-Artikel

Quellen anzeigenSymbolbild nach unten

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