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Tirol: Deutscher stürzt im Wilden Kaiser in den Alpen in die Tiefe


Deutscher stürzt 50 Meter in die Tiefe
Alpen-Drama: Enkel sieht Opa sterben

Von t-online, mtt

Aktualisiert am 26.07.2024Lesedauer: 2 Min.
Der Wilde Kaiser (Archivbild): Der Blick geht zu den Gipfeln Sonneck, Tuxeck und Treffauer.Vergrößern des BildesDer Wilde Kaiser (Archivbild): Der Blick geht zu den Gipfeln Sonneck, Tuxeck und Treffauer. (Quelle: Jürgen Vogt/Zoonar.com/imago-images-bilder)

Ein 78 Jahre alter Großvater und sein 17-jähriger Enkel wollten gemeinsam die Alpen erkunden. Aus der Wanderung wurde eine Tragödie.

In Tirol ist ein 78-jähriger Deutscher ums Leben gekommen. Der Mann stürzte bei einer Bergtour in den Tod.

Wie die österreichische Polizei am Freitag mitteilte, hatte sich der Senior eine anspruchsvolle Bergtour im Wilden Kaiser vorgenommen. Am Donnerstag startete er mit seinem 17 Jahre alten Enkel, um den Gebirgszug zu erklimmen.

Tourist verliert den Halt und stürzt in eine Rinne

Die Tour führte die beiden zunächst über Almwiesen, dann über die Westflanke zum Gipfel des Treffauer in 2.304 Metern Höhe. Dort machte das Duo Rast, bevor es in Richtung des nächsten Gipfels, des Tuxeck, weiterzog. Diesen bestiegen die beiden allerdings nicht, sondern machten sich über die Südwestseite des Berges an den Abstieg.

Es ging durch steinschlaggefährdetes Gelände, der Großvater ging vor, der Enkel folgte. An einer 40 Grad steilen Bergflanke auf etwa 1.875 Metern Höhe verlor der Senior den Halt. Laut Polizei stürzte er vor den Augen des Enkels 50 Meter in die Tiefe und blieb in einer steil eingeschnittenen Rinne liegen.

Hubschrauber bringt toten Großvater und Enkel vom Berg

Der schockierte 17-Jährige rief daraufhin seine Großmutter an, die mit in den Österreich-Urlaub, aber nicht mit zur Bergwanderung gekommen war. Die Frau alarmierte die Einsatzkräfte.

Ein Notarzt, der mit einem Rettungshubschrauber zum Unfallort geflogen wurde, konnte nur noch den Tod des verunglückten Wanderers feststellen. Der Verstorbene, der aus Peine in Niedersachsen stammt, und sein Enkel wurden von einem anderen Hubschrauber per Seil vom Berg geholt und ins Tal gebracht.

Der tödliche Unfall passierte laut Polizei in einem sogenannten Schrofen. Dabei handelt es sich um wegloses Steilgelände mit Gras und Felsen, in dem besonders hohe Rutschgefahr herrscht.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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