Nahe der deutsch-österreichischen Grenze Lawine verschüttet mehrere Menschen – ein Todesopfer
Tragödie nahe der deutsch-österreichischen Grenze. Eine Lawine erfasst in Reutte mehrere Menschen. Dabei kam mindestens ein Mensch ums Leben.
Bei einem Lawinenabgang unweit der Grenze zu Deutschland ist im österreichischen Bundesland Tirol mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Die Schneemassen waren in der Tiroler Bezirkshauptstadt Reutte im Ortsteil Ammerwald niedergegangen.
Ein weiterer Mensch trug dem Bericht zufolge Verletzungen davon, die anderen drei bislang geborgenen Verschütteten seien unverletzt geblieben. Die Suche nach weiteren Verschütteten wurde trotz Einbruchs der Dunkelheit mit zahlreichen Einsatzkräften fortgesetzt.
Die Einsatzkräfte hatten laut APA mit dem Hubschrauber zu den Lawinenkegeln geflogen werden müssen, weil die Zufahrtswege wegen Lawinengefahr nicht befahren werden konnten. Auf dem Landweg sei die Unglücksstelle nur noch von deutscher Seite aus erreichbar. Reutte liegt nur dreieinhalb Kilometer von der bayerischen Stadt Füssen entfernt.
Die Lawinengefahr in dem Gebiet war am Samstag mit der zweitniedrigsten der fünf Gefahrenstufen angegeben worden. APA wies darauf hin, dass sich das Unglück vom Samstag am 20. Jahrestags des Lawinenunglücks im Tiroler Ort Galtür ereignet hatte. Damals waren 31 Menschen in den Tod gerissen worden.
- Nachrichtenagentur AFP