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Trumps Neffe Fred III. erhebt schwere Vorwürfe gegen Ex-Präsidenten


Heftige Vorwürfe
Neffe über Trump: Wollte meinen behinderten Sohn sterben lassen

Von t-online
25.07.2024Lesedauer: 2 Min.
Donald Trump: Der Republikaner will das Weiße Haus zurück erobern.Vergrößern des BildesDonald Trump: Er hat seinem Neffen offenbar geraten, dessen Sohn sterben zu lassen. (Quelle: Tom Brenner/reuters)

Ein Neffe Donald Trumps veröffentlicht ein Buch und teilt darin eine schockierende Aussage des Ex-Präsidenten. Dabei ging es um den behinderten Sohn von Fred Trump.

Schwere Vorwürfe gegen Donald Trump: Der frühere Präsident soll seinem Neffen empfohlen haben, dessen behinderten Sohn sterben zu lassen. So beschreibt es Fred Trump III. in seinem Buch "All in the Family: The Trumps and How We Got This Way“, das in der kommenden Woche erscheint.

Die "Time" veröffentlichte nun einen Vorabauszug, in dem Fred Trump III. schwere Vorwürfe erhebt. Er ist der Sohn von Fred Jr., dem älteren Bruder Donalds, der bereits 1981 verstarb. Trump III. war selbst Immobilienmanager, wurde nach Angaben seiner Schwester aber wie sie selbst durch Donald und dessen Geschwister nach dem Tod des gemeinsamen Großvaters praktisch enterbt.

Seitdem sei er auf die finanzielle Unterstützung des Ex-Präsidenten bei der Pflege seines behinderten Sohnes angewiesen. Trump III. habe seinen Onkel deswegen immer wieder angerufen. Er habe die Telefonate allerdings nicht gemocht, da er das "Gefühl hatte, ich würde um Geld bitten, das ich eigentlich von meinem Großvater hätte bekommen sollen“.

Trump wiederholte Aussage

Bei einem dieser Anrufe im Jahr 2020 habe er erneut seine Situation geschildert. Er sorge sich um die steigenden Kosten für die Pflege seines Sohnes und die ausbleibende Hilfe von Donalds Geschwistern. Der damalige Präsident habe eine Weile überlegt und geantwortet: "Ich weiß nicht. Er erkennt dich nicht. Vielleicht solltest du ihn einfach sterben lassen und nach Florida ziehen."

Trump III. war nach eigenen Angaben entsetzt über die Reaktion. In seinem Buch schreibt er: "Moment mal! Was hat er gerade gesagt? Dass mein Sohn mich nicht erkennt? Dass ich ihn einfach sterben lassen soll? Hat er das gerade wirklich gesagt? Dass ich meinen Sohn sterben lassen soll … damit ich nach Florida ziehen kann? Wirklich?"

Es habe wehgetan, seinen Onkel das sagen zu hören. Der Neffe beschreibt weiter, dass er sich zwar gegen diese Aussage gewehrt, einen Streit aber vermieden habe.

Dabei habe er eine ähnliche Aussage seines Onkels bereits früher im selben Jahr gehört. Damals sei er bei einem Treffen mit Ärzten und Aktivisten für die Rechte von Behinderten im Oval Office dabei gewesen. "Bei dem Zustand, in dem sie sich befinden, bei all den Ausgaben, sollten solche Leute vielleicht einfach sterben", soll Trump damals gesagt haben.

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