Billigmarke plant Elektroauto Dacia baut Stromer für Sparer
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Zum journalistischen Leitbild von t-online.Wer einen besonders billigen Neuwagen sucht, landet zwangsläufig ziemlich bald bei Dacia. Deren erster Stromer könnte – auch dank hoher Kaufprämie – das Elektroauto so günstig machen wie nie.
Einfache Technik, günstiger Preis: So einfach geht Erfolg – zumindest bei Dacia. Die Renault-Tochter ist seit 15 Jahren auf dem deutschen Markt vertreten. Und jedes Jahr verkauft sie mehr Autos. Allein 2019 stieg der Absatz um 12,1 Prozent.
Aber auch eine Billigmarke wie Dacia muss sich für die Zukunft rüsten – und die wird elektrisch. 2021 wollen die Rumänen deshalb ihr erstes Elektroauto ins Rennen schicken. Es soll die Tugenden von Dacia mit dem Know-how von Renault verbinden. Die Franzosen bauen schon seit zehn Jahren Elektroautos – unter anderem den kleinen City K-ZE (nur in China zu haben). Auf diesem Modell soll der erste Elektro-Dacia basieren.
Sein Design wirkt ausgefeilter und zeitgemäßer als die aktuelle Modellpalette. An der Front fallen Voll-LED-Scheinwerfer ins Auge, die sich aus sehr flachen Hauptscheinwerfern und den weiteren darunter angeordneten Leuchtelementen zusammensetzen. Das Design der LED-Rücklichter wird sich an künftigen Dacia-Modellen wiederfinden. Ein paar Farbtupfer und Dekor-Elemente betonen den frischen Look.
Elektroauto-Einsteiger im Visier
Von der erhöhten Bodenfreiheit und ein paar Offroad-Anbauteilen sollte man sich jedoch nicht täuschen lassen: Der Neue soll Kunden ködern, die vor allem in der Stadt unterwegs sind und die sich bislang eher gegen ein E-Auto entschieden haben.
Der Viersitzer im Crossover-Look soll 200 km weit kommen, sehr wartungsarm sein und – wie bei Dacia üblich – mit einem günstigen Preis punkten. Wie teuer das fertige Elektroauto im kommenden Jahr tatsächlich wird, ist zwar noch unklar. Denkbar ist aber ein Preis von rund 10.000 Euro.
- Dacia