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ProSieben schickt "The Masked Singer" 2025 in die Auszeit – mit Folgen


Kürzung im Show-Segment
ProSieben verkündet weitreichende Programmänderung

Von t-online, sow

Aktualisiert am 26.02.2025 - 08:12 UhrLesedauer: 2 Min.
„The Masked Singer“ - FinaleVergrößern des Bildes
"The Masked Singer": Matthias Opdenhövel ist der Moderator des Formats. (Quelle: Rolf Vennenbernd/dpa/dpa-bilder)
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Für Fans von "The Masked Singer" heißt es 2025: weniger ist mehr. ProSieben reagiert damit auf den ausbleibenden Erfolg – und setzt auf einen Überraschungseffekt.

ProSieben hat seiner Rateshow "The Masked Singer" eine längere Pause verordnet. Statt der gewohnten zwei Staffeln pro Jahr wird es 2025 nur eine einzige Ausgabe der Show geben. Dies bestätigte ProSieben-Sprecher Christoph Körfer dem Medienmagazin "dwdl.de".

Die Entscheidung kommt nach einem stetigen Quotenrückgang der einst so erfolgreichen Sendung. Während "The Masked Singer" bei seinem Start 2019 noch Traumquoten von über 30 Prozent in der Zielgruppe erreichte, sank das Interesse des Publikums in den letzten Jahren kontinuierlich.

Wird sich "Masked Singer" weiter verändern?

Besonders die jüngste Staffel im Herbst 2024 enttäuschte: Mit durchschnittlich nur 1,19 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 8,1 Prozent in der klassischen Zielgruppe erreichte die Show einen vorläufigen Tiefpunkt. Keine einzige Folge konnte einen zweistelligen Marktanteil verzeichnen.

Der genaue Ausstrahlungstermin für die nächste Staffel steht noch nicht fest. Da es keine Frühjahrsstaffel geben wird, ist eine Ausstrahlung Ende des Jahres wahrscheinlich. ProSieben nutzt die verlängerte Pause, um gemeinsam mit der Produktionsfirma EndemolShine Germany mögliche Änderungen am Konzept vorzunehmen. Was genau der Sender plant, hält er bislang unter Verschluss.

 
 
 
 
 
 
 

Bereits in der letzten Staffel hatte der Sender versucht, mit Neuerungen wie zwei gegeneinander antretenden Rateteams frischen Wind in die Show zu bringen. Ob diese Änderungen beibehalten oder weitere Anpassungen vorgenommen werden, bleibt abzuwarten.

Die Programmänderung markiert das vorläufige Ende eines TV-Wettstreits: In der Vergangenheit hatten sich ProSieben und RTL um die Rechte an "The Masked Singer" einen regelrechten Überbietungswettbewerb geliefert. Doch ProSieben behielt die Rechte, musste dann mit ansehen, wie die Quoten immer weiter in den Kellern rutschten – und versucht nun, mit einer Kürzung des Sendeumfangs wieder auf den für die Show so wichtigen Überraschungseffekt zu setzen.

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