Uwe Ochsenknecht und seine Kinder Familienfehde eskaliert – wer steckt hinter der Anwaltspost?

Uwe Ochsenknecht möchte mit der TV-Inszenierung seiner Familie wenig zu tun haben. Das führt jetzt offenbar zu einem juristischen Nachspiel.
Die Familie Ochsenknecht ist Kummer gewohnt. Jetzt ist es Cheyenne Ochsenknecht, die mit neuesten Aussagen Aufsehen erregt. In einem Interview mit dem Magazin "Bunte" enthüllt die 24-Jährige, dass sie seit einem Jahr keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater Uwe Ochsenknecht hat.
Grund für das zerrüttete Verhältnis soll unter anderem die Realityshow "Diese Ochsenknechts" sein. Eine Aussage im offiziellen Trailer zur vierten Staffel habe zudem neuen Zündstoff in die angespannte Situation gebracht. Denn wie Cheyenne berichtet, sei nach Ausstrahlung des Trailers beim zuständigen Sender Sky Anwaltspost eingeflattert. Wer genau dahintersteckt, ist unklar. Doch die Promitochter hat eine Vermutung.
"Das passt zu meinem Bild, das ich von ihm habe"
Cheyenne ist überzeugt, dass ihr Vater Uwe der Initiator hinter dem Anwaltsschreiben ist. So habe er ihrer Meinung darauf reagiert, dass sie vor laufenden Kameras ihrer Mutter Natascha dankte, sie "praktisch alleine groß gezogen" zu haben. "Die Anwaltspost von Uwe hat mich nicht überrascht. Das passt zu meinem Bild, das ich von ihm habe. Wir sind das alle schon gewohnt."
Die Realityshow "Diese Ochsenknechts" läuft bereits in der vierten Staffel, doch Schauspieler Uwe Ochsenknecht wollte von Beginn an nichts damit zu tun haben. Als 2022 die Hochzeit seiner Tochter Cheyenne mit Ehemann Nino in der Serie gezeigt wurde, war Uwe nicht einmal eine Sekunde zu sehen – obwohl er an der Feier in Österreich teilgenommen hatte.
Auch Natascha Ochsenknecht, die von 1993 bis zur Scheidung im Jahr 2012 mit dem Schauspieler verheiratet war, kommentiert den Vorfall: "Die Angelegenheit spricht für sich. Es ist nicht das erste Mal, dass wir Anwaltspost von Uwe bekommen haben. Und ich verstehe, dass Cheyenne nach all den Jahren auch mal sagen will, wie es wirklich aussieht."
"Die Basis bleibt"
Cheyenne selbst möchte mit ihrer Offenheit auch anderen Scheidungskindern "aus dem Herz sprechen", wie sie im Interview erklärt. "Es gibt viele Scheidungskinder wie mich, die vielleicht auch irgendwann den Kontakt zum Vater oder der Mutter abgebrochen haben. Ihnen möchte ich aus dem Herzen sprechen, vielleicht auch Mut machen."
Uwe Ochsenknecht hat sich zu der aktuellen Situation nicht geäußert. Im Sommer vergangenen Jahres sagte er allerdings: "Man hat natürlich ein Familienband. Das ist auch nicht zu zerschneiden, auch wenn es mal Ärger gibt. Die Basis bleibt."
- Dieser Text wurde teilweise mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Wir freuen uns über Hinweise an t-online@stroeer.de.