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Bremen: Schimmelfund bei beliebtem Dönerimbiss – Laden muss schließen


Ekel-Fund in Bremen
Beliebter Dönerimbiss muss wegen Schimmel schließen

Von t-online, stk

28.02.2025 - 10:21 UhrLesedauer: 2 Min.
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Falafel (Symbolfoto): Bei Kunden scheint das Lokal beliebt zu sein, die Kontrolleure hatten jedoch einiges zu beanstanden. (Quelle: Sergiy Artsaba/imago)
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Ekel-Fund in der Bremer Gastroszene: Kontrolleure untersuchen einen Dönerimbiss. Was sie finden, zwingt sie dazu, den Laden erst einmal dicht zu machen.

Mehr als 2.200 Google-Bewertungen und 4,4 von fünf möglichen Sternen: Das Lokal Falafel Ya Hala in Bremen kommt bei Gästen offenkundig gut an. Doch Kontrolleure des Lebensmittelüberwachungs-, Tierschutz- und Veterinärdienstes des Landes Bremen (LMTVet) sahen das vor kurzem noch ganz anders: Bei einer Inspektion des Lokals am Hillmannplatz kamen zahlreiche unappetitliche Funde ans Licht – der Laden musste schließen. Das teilte die Behörde am Freitag mit.

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Im Hygienebereich der Betriebsstätte wurden demnach "erhebliche Mängel" festgestellt. Besonders betroffen waren die Küche, das Lager und das Kühlhaus des Betriebs. In der Küche zeigten beispielsweise Ausrüstungen mit direktem Lebensmittelkontakt Verunreinigungen "älteren Ursprungs". "Der zur Herstellung von Falafel genutzte Fleischwolf wies Ablagerungen im Innenbereich sowie dunkle Rückstände an den Gummidichtungen auf. Auch in einer Gemüse-Schneidemaschine hätte man ähnliche Verunreinigungen gefunden.

Betreiber unterlässt Reinigung – öffnet aber dennoch

Die Kontrolleure kommen entsprechend zum Ergebnis, dass "die Reinigungsarbeiten augenscheinlich weder in angemessener Intensität noch Häufigkeit durchgeführt" wurden. Solch ein Vorgehen biete "unerwünschten Mikroorganismen einen idealen Nährboden".

Das Kühlhaus zeigte ebenfalls gravierende Mängel. Teile davon waren "stark mit Staub und Schimmel bedeckt", während Lebensmittel offen daneben gelagert wurden. Auch an anderen Stellen fanden die Inspekteure dem Bericht zufolge eine "dickkrustige, schleimige Ablagerung älteren Ursprungs".

Aufgrund der gravierenden Hygienemängel wurde den Betreibern zunächst untersagt, Lebensmittel weiter herzustellen oder zu verkaufen. Zudem wurde eine Grundreinigung angeordnet. Bei einer Nachkontrolle am 22. Januar fanden die Kontrolleure jedoch erneut eine dreckige Küche vor, dennoch hatte der Laden geöffnet. Am Folgetag durfte der Imbiss wieder öffnen, die Mängel seien behoben worden.

Verwendete Quellen
  • lmtvet.bremen.de: Bericht vom 28. Februar 2025 (PDF)
  • Google-Bewertungen des Lokals
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