Sicherheitslage in Berlin Neukölln soll Böllerverbotszonen bekommen
Aufgrund der verschärften Sicherheitslage durch den Nahostkrieg werden neue Böllerverbotszonen in Berlin geprüft. Neukölln steht derzeit im Vordergrund.
Berlins Innensenatorin Iris Spranger will Böllerverbotszonen in Neukölln einrichten lassen. Dies soll laut "Tagesspiegel" und "Berliner Zeitung" zum Jahreswechsel 2023/24 geschehen. Betroffen könnten nach Informationen des "Tagesspiegel" der Reuterkiez in der Nähe des Hermannplatzes sowie weitere Teile der Sonnenallee in der High-Deck-Siedlung sein. Sie gehörten sowohl bei Silvesterkrawallen als auch bei anti-israelischen Demonstrationen der letzten Wochen zu Brennpunkten.
Spranger betont die Notwendigkeit, gefährdete Gebiete vorzeitig abzusichern, um einen massiven Einsatz von Einsatzkräften während möglicher Ausschreitungen zu verhindern.
An Silvester 2022/23 gab es bereits drei Verbotszonen: am Alexanderplatz, rund um die Schöneberger Pallasstraße und in Bereichen um die Justizvollzugsanstalt (JVA) Moabit.
Derzeit wird geprüft, ob die Anzahl der Böllerverbotszonen erhöht werden sollte. Der bevorstehende Silvestereinsatz wird durch eine verstärkte Präsenz von Polizeibeamten und eine geänderte Einsatzleitung geprägt sein.
- tagesspiegel.de: "Innensenatorin will Böllerverbotszonen in Berlin-Neukölln einrichten"
- berliner-zeitung.de: "Silvester in Berlin: Neue Böllerverbotszone in Neukölln geplant"