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Aachen: Großrazzia gegen Drogenring – Festnahmen


Bilanz der europaweiten Aktion
Großrazzia gegen Drogenring: Eine Dursuchung in Aachen

Von t-online
Aktualisiert am 28.03.2025Lesedauer: 2 Min.
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Großrazzia der Polizei (Symbolbild): Europaweit wurden am Donnerstag Wohnungen durchsucht. (Quelle: IMAGO/Harry Haertel)
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In einer länderübergreifenden Aktion wurden Drogenhändler ausgehoben und erhebliche Vermögenswerte sichergestellt – auch in Aachen.

Laut einer gemeinsamen Pressemitteilung der Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten in Nordrhein-Westfalen (ZeOS NRW) und der Bonner Polizei wurden dabei elf Männer aufgrund früher erlassener Untersuchungshaftbefehle festgenommen. Zwei weitere Männer seien im Verlauf des Einsatzes vorläufig festgenommen worden. Für einen von ihnen sei zwischenzeitlich ein Haftbefehl erlassen worden.

Sichergestellt: Haus in Marbella und 1,5 Millionen Euro Bargeld

Im Rahmen der Durchsuchungen stellten die Ermittler zahlreiche Vermögenswerte sicher, darunter eine Immobilie in Marbella im Wert von 1,5 Millionen Euro sowie etwa 200.000 Euro Bargeld. Zudem beschlagnahmten sie rund 27 Kilogramm Marihuana, etwa 100 Gramm Haschisch, diverse Waffen, Fahrzeuge und elektronische Geräte.

Die Ermittlungen richten sich insgesamt gegen 21 Beschuldigte aus Deutschland, Belgien, Polen und Spanien im Alter von 25 bis 62 Jahren. Die Gruppierung soll zwischen Juli und August 2023 etwa 1,3 Tonnen Marihuana, 13 Kilogramm Kokain und 20 Liter Amphetaminöl aus den Niederlanden und Spanien nach Deutschland importiert und verkauft haben.

Die Täter haben Fahrzeuge zum Schmuggeln umgebaut

Die Durchsuchungsmaßnahmen innerhalb Deutschlands wurden in Aachen (1), aber auch Bonn (2), dem Kreis Euskirchen (2), Köln (4), dem Oberbergischen Kreis (1), dem Rhein-Erft-Kreis (6), dem Rhein-Sieg-Kreis (7), Baden-Württemberg (1), Rheinland-Pfalz (2) durchgeführt. Die Täter sollen den Schmuggel umgebaute Fahrzeuge mit Schmuggelverstecken genutzt haben.

Der europaweite Erfolg dieses Einsatzes sei das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit deutscher Behörden mit Europol, Eurojust sowie Ermittlungsbehörden aus Belgien, den Niederlanden und Polen gewesen. In Maastricht kam es bei den Maßnahmen zu einem Zwischenfall mit Schussabgabe auf niederländische Einsatzkräfte; ein Polizist wurde dabei leicht verletzt.

Verwendete Quellen
Transparenzhinweis

Quellen anzeigenSymbolbild nach unten

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