Wetter-Lexikon Von Globale Windsysteme bis Graupel

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Globale Windsysteme
Die Sonne erwärmt die Erde unterschiedlich stark, zum Beispiel ist es am Äquator wärmer, an den Polen kälter. Durch solche Temperaturunterschiede entstehen immer wieder kehrende Druckgebilde, die riesige Luftströme in Gang setzen, etwa den Passat, den Monsun, die außertropische Westwindzone oder den polaren Westwindgürtel. Diese Luftströme nennt man Globale Windsysteme, die für den Austausch von Luft, aber auch von Schadstoffen und ähnlichem auf der Erde sorgen.
Globalstrahlung
Mit Globalstrahlung bezeichnet man die gesamte auf eine horizontale Fläche am Boden einfallende kurzwellige Himmelsstrahlung, also die Summe aus direkter solarer Strahlung und der diffusen Himmelsstrahlung (resultierend aus gestreutem und reflektiertem Sonnenlicht).
Golfstrom
Der Golfstrom ist eine warme, rasch fließende Meeresströmung im Atlantik. Durch seinen Wärmetransport wirkt er wie eine große Heizung, dank derer große Teile West- und Nordeuropas, wie Irland, Großbritannien und Skandinavien, ein wärmeres Klima aufweisen, als aufgrund ihrer hohen geographischen Breite zu erwarten wäre. Der Golfstrom ist Teil eines globalen maritimen Strömungssystems, des globalen Förderbands.
Graupel
Graupel bilden sich, wenn Wassermoleküle in der Wolke auf Eiskristalle treffen. Wasser und Eis gefrieren zu 2 bis 5 Millimetern großen Körnchen. Graupelschauer kommen oft bei Gewittern vor.