Jugendorganisation der AfD Rechtsextremist bleibt Schatzmeister der Jungen Alternativen

Der Militärische Abschirmdienst stuft den Schatzmeister der Jungen Alternativen als Rechtsextremist ein. Die Organisation spricht von einer Hetzkampagne. Konsequenzen wird es wohl keine geben.
Die Junge Alternative in Sachsen-Anhalt hält an ihrem vom Militärischen Abschirmdienst als Rechtsextremist eingestuften Schatzmeister fest. "Maximilian T. hat sich nie extremistisch geäußert oder verhalten", bekräftigte die Jugendorganisation der AfD am Freitag. Die Einschätzung des Geheimdienstes bezeichnete die Junge Alternative als "Hetzkampagne". Der Oberleutnant T. arbeitet für den AfD-Verteidigungspolitiker Jan Nolte und ist in dessen Büro angestellt.
Der AfD-Abgeordnete Nolte und sein Büro haben über die Arbeit im Verteidigungsausschuss des Bundestages auch Zugang zu vertraulichen Dokumenten und sicherheitspolitischen Strategien. In der Bundeswehr führt die Einstufung als Extremist zu Schritten, die eine Entfernung aus dem Dienst zum Ziel haben.
Das Bundesamt für Verfassungsschutz stuft die Nachwuchsorganisation der AfD als Verdachtsfall im Bereich Rechtsextremismus ein.
- Nachrichtenagentur dpa