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Ina Aogo nach Lehmann-Eklat: "Ich schäme mich, dass ich Deutsche bin"


Nach Nachricht von Jens Lehmann
Ina Aogo: "Ich schäme mich wirklich, dass ich Deutsche bin"

Von t-online, rix

Aktualisiert am 05.05.2021Lesedauer: 2 Min.
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Rassismus-Vorwürfe gegen Jens Lehmann: Ina Aogo, seit 2016 mit Fußballstar Dennis Aogo verheiratet, spricht im Video über den Rassismus-Eklat. (Quelle: t-online)

Eine Nachricht, in der Jens Lehmann Dennis Aogo als "Quotenschwarzen" bezeichnet, sorgte für Wirbel. Nun hat sich Aogos Frau Ina zu dem Eklat geäußert und deutliche Worte gefunden.

"Ist Dennis eigentlich euer Quotenschwarzer?", schrieb Jens Lehmann am Dienstagabend bei WhatsApp. Diese Nachricht ging an Dennis Aogo, war vermutlich jedoch für jemand anderen bestimmt. Der ehemalige Fußballprofi, der mittlerweile als Sky-Experte tätig ist, teilte auf Instagram einen Screenshot, kommentierte den unter anderem mit den Worten: "Wow, dein Ernst?"

Auch seine Frau Ina hat sich zu der Nachricht des ehemaligen Nationaltorhüters geäußert. In ihrer Instagram-Story sagte sie: "Das war ein absoluter Fehler. Das ist auch nicht mehr gutzureden. Ich frage mich echt, was hier los ist. Dieses Land macht mir Angst mittlerweile. Wirklich." Vor Kurzem habe sie das Video von der rassistischen Attacke auf einen 17-jährigen Syrer in einer Straßenbahn in Erfurt gesehen. "Da habe ich Gänsehaut bekommen."

"So weit ist es schon gekommen"

"Jetzt gestern meinen Mann so zu sehen, so enttäuscht, menschlich so enttäuscht von dieser Person, tat mir sehr, sehr leid", so die 32-Jährige weiter. "Das verletzt einen natürlich." Man könne das vielleicht nicht nachempfinden, wenn man selbst aus Deutschland komme. Sie selbst erlebe Rassismus auch nur durch Dennis.

Seit 2016 ist Ina mit dem ehemaligen Fußballprofi verheiratet. Die beiden haben zwei gemeinsame Kinder. "Ich schäme mich wirklich manchmal richtig, dass ich Deutsche bin. Wenn ich sehe, wie sich manche verhalten oder wie manche reden, dann schäme ich mich dafür. So weit ist es schon gekommen." Sie wolle keine Hetzjagd verursachen. "Wir müssen versuchen, dass wir alle besser miteinander umgehen", so Ina weiter. In der Schule solle für eine bessere Aufklärung gesorgt werden. Zudem sollen Eltern in ihrer Erziehung für dieses Thema sensibilisieren.

Hertha-Investor schmeißt Lehmann raus

Jens Lehmann hat sich inzwischen öffentlich entschuldigt: "In einer privaten Nachricht von meinem Handy an Dennis Aogo ist ein Eindruck entstanden, für den ich mich im Gespräch mit Dennis entschuldigt habe", schrieb der 51-Jährige auf Twitter. "Als ehemaliger Nationalspieler ist er sehr fachkundig und hat eine tolle Präsenz und bringt bei Sky Quote."

Seinen Job bei Hertha ist Jens Lehmann nach der Nachricht übrigens los. Hertha-Investor Lars Windhorst hat auf den Eklat reagiert. Der ehemalige Nationaltorhüter wird nicht länger in beratender Funktion für den Hauptstadtverein tätig sein.

Verwendete Quellen
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