Füße schon amputiert Eiskunstlauf-Olympiasieger verliert wohl auch beide Hände
Die schlechten Nachrichten um Roman Kostomarow häufen sich. Neben seinen Füßen verliert er nun wohl auch seine Hände.
Dem ehemaligen russischen Eiskunstlauf-Olympiasieger Roman Kostomarow müssen offenbar nach seinen Füßen auch die Hände amputiert werden. Das berichtet die russische Zeitung "Komsomolskaja Prawda". Demnach wurde bei Kostomarow, der 2006 die Goldmedaille im Eiskunstlauf gewann, ein Gangrän festgestellt.
Dabei sterben durch eine Blutunterversorgung Teile des Körpers ab. Zunächst wurde die Krankheit bei Kostomarow in den Füßen festgestellt, sie mussten amputiert werden (mehr dazu lesen Sie hier). Nun hat sich die Krankheit bei Kostamarow offenbar im Körper ausgebreitet, auch die Hände starben ab – und wurden deshalb laut dem Bericht ebenfalls amputiert. Eine offizielle Bestätigung steht allerdings noch aus.
Ursache liegt wohl in einer Covid-Erkrankung
Bereits nach der Fuß-Operation war die Rede davon, dass Kostomarow eventuell auch die Hände entfernt werden müssten. "Jetzt kämpfen wir darum, seine Hände zu retten", sagte ein anonymes Familienmitglied nach der OP Ende Januar der russischen Nachrichtenagentur "Tass".
Die Ursache für die Erkrankung ist zwar noch unklar, wahrscheinlich liegt sie aber in einer Corona-Infektion Kostomarows. Infolgedessen wurde er wohl ins Krankenhaus eingeliefert, sein Gesundheitszustand verschlechterte sich radikal. Deswegen musste der Russe ins Koma versetzt und an eine Herz-Lungen-Maschine angehängt werden.
Bei den Olympischen Spielen 2006 holte der Eiskunstläufer mit seiner Eispartnerin Tatjana Nawka die Goldmedaille. 2004 wurde Kostomarow außerdem Weltmeister in Dortmund. Er ist zweifacher Weltmeister und dreifacher Europameister.