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«Prägend»: VfB-Boss Wehrle spricht über Zeit als Bestatter


Fußball-Bundesliga
"Prägend": VfB-Boss Wehrle spricht über Zeit als Bestatter

Von dpa
Aktualisiert am 04.04.2025 - 10:10 UhrLesedauer: 1 Min.
Alexander WehrleVergrößern des Bildes
Alexander Wehrle ist seit gut drei Jahren Vorstandschef des VfB Stuttgart. (Quelle: Harry Langer/dpa/dpa-bilder)
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Stuttgarts Vorstandschef gibt Einblicke in seinen einstigen Nebenjob. Der Profifußball habe mitunter wenig mit dem wahren Leben zu tun, gibt der 50-Jährige offen zu.

Vorstandschef Alexander Wehrle vom VfB Stuttgart denkt bei Verhandlungen im Millionengeschäft Profifußball mitunter auch an seine Zeit als Bestatter zurück. "Da denke ich schon ab und zu: Mein Gott, ihr habt Probleme", sagte der 50-Jährige im "Spielmacher"-Podcast von TV-Moderator Sebastian Hellmann. Beim Feilschen um Beträge überlege er manchmal, dass das "mit dem wahren Leben wenig zu tun hat, was wir hier machen".

Wehrle ist seit gut drei Jahren Vorstandsvorsitzender des schwäbischen Fußball-Bundesligisten. Während seines Studiums arbeitete er einst fünf Jahre lang als Bestatter. Diese Zeit und diese Erfahrungen hätten ihn für sein ganzes Leben "am meisten geprägt", erklärte er. "Du empfängst einen Angehörigen, der gerade einen lieben Menschen verloren hat - und mit dem musst du ein Verkaufsgespräch führen." Dieses Gespräch "würdevoll zu gestalten" und "am Ende dennoch etwas zu verkaufen" sei extrem prägend gewesen.

Seitdem sehe er sein Leben noch mal etwas anders, versuche es noch mehr zu genießen. Er habe in fünf Jahren "so viel Tod und so viele persönliche Schicksale erlebt", berichtete Wehrle. "Das zeigt dir, wie wertvoll das Leben ist. Wie es von jetzt auf gleich vorbei sein kann. Für immer."

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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