Tödlicher Arbeitsunfall Werftmitarbeiter stirbt an Bord von U-Boot "U35" in Kiel

In Kiel hat sich ein Arbeitsunfall an Bord des U-Boots "U35" ereignet. Ein Werftarbeiter ist dabei ums Leben gekommen. Wiederbelebungsversuche seien ohne Erfolg geblieben.
Nach einem Arbeitsunfall an Bord des deutschen U-Boots "U35" ist am Mittwoch in Kiel ein Werftarbeiter gestorben. Zu der genauen Ursache und dem Verlauf des Unfalls konnten noch keine Angaben gemacht werden, teilte ein Marinesprecher am Mittwoch mit.
Bei dem Betroffenen handelt es sich um einen Mitarbeiter der Kieler Werft ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS). Dort befindet sich "U35" derzeit im Rahmen einer sogenannten Werftzeit. Aus Platzgründen liegt das U-Boot aber im nahe gelegenen Marinearsenal.
Arbeiter wohl eingeklemmt
Nach Angaben der Marine hat die Kriminalpolizei Untersuchungen zum Hergang des Unfalls aufgenommen. Die Werft reagierte mit großer Bestürzung auf den Tod eines ihrer Mitarbeiter.
Der Mann führte Arbeiten an einem Ausfahrgerät des U-Bootes durch, wie ein TKMS-Sprecher sagte. Wiederbelebungsversuche seien ohne Erfolg geblieben. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wurde der Mann bei den Arbeiten eingeklemmt. Die anderen Mitarbeiter wurden vor Ort psychologisch betreut.
- Nachrichtenagentur dpa