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Rot-Weiss Essen: Koschinat fordert Reaktion gegen Hansa Rostock


"Anständige Antwort geben"
Koschinat nimmt RWE im Abstiegskampf in die Pflicht


Aktualisiert am 05.04.2025 - 14:36 UhrLesedauer: 3 Min.
Rot-Weiss Essen - Energie CottbusVergrößern des Bildes
Manuel Wintzheimer (l.) und Thomas Eisfeld (r.) im Gespräch: Der Stürmer soll am Wochenende gegen Hansa Rostock sein Comeback feiern. (Quelle: Thorsten Tillmann/imago)
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Gegen Hansa Rostock will und muss Rot-Weis Essen am Sonntag an der Hafenstraße in die Erfolgsspur zurückkehren. Ausgerechnet jetzt fällt Klaus Gjasula aus.

Nach zuletzt drei Partien ohne Sieg und der Pleite in Verl steht Rot-Weiss Essen im Abstiegskampf der Dritten Liga schon wieder mächtig unter Druck. Mit Hansa Rostock erwartet die Mannschaft an diesem Sonntag (Anstoß 19.30 Uhr) ein Spitzenteam, das nach einem holprigen Saisonstart kontinuierlich punktet und im Aufstiegsrennen noch kräftig mitmischt.

Rot-Weiss Essen – Hansa Rostock: Duell mit dem Aufstiegsaspiranten

Gewinnen die Rostocker ihre Nachholpartie gegen Unterhaching, beträgt der Rückstand auf den Relegationsrang gerade einmal drei Punkte. Auch Uwe Koschinat sieht in Hansa eine Spitzenmannschaft, die auch in der Breite gut besetzt ist. Rostock könne mit Akteuren wie Kinsombi oder dem Ex-Essener Harenbrock "Spieler von der Bank bringen, die dann funktionieren". Ausdrücklich warnt Essens Trainer vor der starken Physis des Gegners: "Sie verfügen in allen Mannschaftsteilen über enorm körperliche Spieler."

Gerade deswegen wiegt der Ausfall von Klaus Gjasula aufseiten von RWE besonders schwer. Der Routinier muss mit einer Gelbsperre aussetzen. "Gerade in diesem Spiel, in dem es mit Sicherheit stark auf Körperlichkeit ankommt, ist das sehr negativ", ärgert sich Koschinat. Um den Sechser zu ersetzen, erwägt er eine Systemumstellung, will aber im Vorfeld nicht zu viel verraten: "Ich werde nicht in die Öffentlichkeit tragen, wie meine Lösung aussieht."

Rot-Weiss Essen: Uwe Koschinat spart nicht mit Kritik nach Verl-Pleite

Deutlich offener geht der Coach mit seiner Kritik am schwachen Auftritt seiner Elf in Verl um. Bei der klaren 0:3-Niederlage sah Koschinat nach eigener Aussage eine absolut unbefriedigende und nicht ausreichende Leistung von RWE: "Es gibt nicht viele Drittligisten, die mit der Leistung, die wir auf den Platz gebracht haben, nicht gegen uns gewonnen hätten. Wir müssen jetzt eine anständige Antwort auf die schwache Leistung geben."

Die Mannschaft gehe sehr selbstkritisch mit ihrem Auftritt um, jeder einzelne Spieler müsse aber auch ehrlich zu sich selbst sein: "Wer behauptet, dass er gegen Verl mit Ausnahme von Rios Alonso am Peak seiner Leistungsfähigkeit war, der lügt sich selbst an." Grund für einen selbstbewussten Auftritt gegen Rostock an diesem Sonntag – erstmals in den Sondertrikots "70 Jahre Deutsche Meisterschaft" – gibt es dennoch. Unter Koschinat ist die Mannschaft an der heimischen Hafenstraße noch unbesiegt. Zudem habe man lange auf einem hervorragenden Niveau gespielt, meint der Trainer: "20 Punkte aus zehn Spielen sind uns nicht zugeflogen."

Englische Wochen in Essen: Belastungsprobe im Abstiegskampf

Die anstehende englische Woche spielt in seinen Überlegungen keine große Rolle. Nach dem Duell mit Rostock geht es für Rot-Weiss Essen schon am Mittwoch nach Cottbus, am nächsten Samstag kommt dann Aue. Der volle Fokus aber liegt für Koschinat und sein Team auf diesem Sonntag, wie er betont: "Der Einstieg in die englische Woche ist für uns im Hinblick auf Ergebnis und vor allem Leistung sehr, sehr wichtig."

Entsprechend wird auch die Belastungssteuerung nicht im Vordergrund stehen, wenn es um die Aufstellung geht. Vor einem Monat habe man in der englischen Woche gegen Mannheim, Köln und Dresden "gezeigt, dass wir auch im dritten Spiel noch in der Lage sind, mit einer relativ ähnlichen Mannschaft sehr gut aussehen zu können", so Koschinat.

Manuel Wintzheimer feiert Comeback bei RWE

Gut für RWE: Manuel Wintzheimer rückt nach seiner längeren Verletzungspause nicht nur wieder in den Kader, sondern kann nach Aussage seines Trainers auch "deutlich länger als 15 Minuten spielen". Im Training habe der Stürmer schon einen sehr guten Eindruck gemacht. "Er kann für uns ein wichtiger Faktor in der Endphase der Saison werden", ist Koschinat überzeugt. Gegen Rostock übernimmt Wintzheimer den Kaderplatz von Moussa Doumbouya, der mit einer Einblutung nach einem Schlag aus dem Verl-Spiel passen muss.

Der 26-Jährige bietet sich damit auch als Alternative zu Dominik Martinovic an, der in vorderster Reihe nach wie vor etwas glücklos agiert. Der Winter-Neuzugang wartet noch immer auf sein erstes Tor für Essen, erhält aber von seinem Coach Rückendeckung: "Ich stelle in den Vordergrund, was der Junge schon alles für RWE gerissen hat. Und er hat einen hohen Eigenanspruch, ist sehr selbstkritisch und läuft nicht pfeifend und zufrieden herum."

Verwendete Quellen
  • Mediengespräch mit Uwe Koschinat
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