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Bas zu HKM: Kündigung von Liefervertrag «falsches Signal»


Stahlindustrie
Bas zu HKM: Kündigung von Liefervertrag "falsches Signal"

Von dpa
Aktualisiert am 04.04.2025 - 13:33 UhrLesedauer: 1 Min.
HKM Hüttenwerke Krupp MannesmannVergrößern des Bildes
Die Politikerin Bärbel Bas (SPD) ist dagegen, dass Thyssenkrupp Steel am Freitag den Liefervertrag mit dem Stahlhersteller HKM kündigt. (Archivbild) (Quelle: Christoph Reichwein/dpa/dpa-bilder)
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Wie könnten es mögliche Investoren des Stahlherstellers HKM finden, wenn der Hauptkunde Thyssenkrupp Steel ab 2033 keinen HKM-Stahl mehr haben will? Eine bekannte Duisburger Politikerin warnt.

Die Duisburger Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas (SPD) hat den Stahlhersteller Thyssenkrupp Steel Europe (TKSE) davor gewarnt, den Abnahmevertrag mit den Hüttenwerken Krupp Mannesmann (HKM) zu kündigen. "Die Überlegungen von TKSE, den Liefervertrag mit HKM zu kündigen, sind zum jetzigen Zeitpunkt das falsche Signal", sagte Bas der "Rheinischen Post".

"Während HKM um seine Zukunft kämpft, droht eine solche Entscheidung, die intensiven Bemühungen um einen Investor zu untergraben." Es gehe um tausende Beschäftigte und um die Zukunft des Stahlstandorts Deutschland, das Rückgrat der deutschen Industrie, betonte die frühere Bundestagspräsidentin.

Am Freitagnachmittag findet eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung bei Thyssenkrupp Steel statt. Dabei soll es laut IG Metall um eine Kündigung des Liefervertrages gehen, die Ende 2032 wirksam werden würde.

TKSE ist zu 50 Prozent an HKM beteiligt, will sich von dieser Beteiligung aber trennen - entweder durch einen Verkauf oder eine Schließung der Stahlhütte. HKM beschäftigt 3.000 Menschen. TKSE bezieht jährlich rund 2,5 Millionen Tonnen Stahl von HKM.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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