t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online - Nachrichten für Deutschland
Such IconE-Mail IconMenü Icon



HomeRegionalBremen

Bremen: Polizei ermittelt "Sekundenkleber-Mann" – Dutzende Taten


Nach Hinweisen aus der Bevölkerung
Bremer Polizei ermittelt "Sekundenkleber-Mann"

Von t-online, stk, nhe

Aktualisiert am 05.04.2025 - 10:08 UhrLesedauer: 1 Min.
imago images 0368060527Vergrößern des Bildes
Türschloss (Symbolfoto): Dutzende Taten sollen auf das Konto des gesuchten Mannes gehen. (Quelle: IMAGO/Michael Bihlmayer/imago)
News folgen

Fast 30 Türschlosser soll er mit Sekundenkleber unbrauchbar gemacht haben. Meist schlug er laut Polizei in der Bremer Innenstadt zu.

Die Polizei Bremen hat den Mann ermittelt, der im Sommer und Herbst 2024 zahlreiche Türschlösser in der Bremer Innenstadt und der Neustadt mit Klebstoff unbrauchbar gemacht haben soll. Die Ermittler hatten am Mittwoch (2. April) Bilder aus Überwachungskameras veröffentlicht und die Bevölkerung um Hilfe gebeten. Vorherige Ermittlungen hatten demnach nicht zur Identifizierung des Mannes geführt.

Aus der Bevölkerung seien dann auch zahlreiche Hinweise eingegangen, schreibt die Polizei am Freitagnachmittag (4. April). Diese hätten zur Ermittlung der Identität und der Wohnanschrift des Tatverdächtigen geführt. Bei einer Wohnungsdurchsuchung seien zudem Beweismittel sichergestellt worden. Die Fahndung sei damit beendet.

Schlösser von Häusern verklebt: 27 Taten in kurzer Zeit

Der unbekannte Täter soll zwischen August und Oktober 2024 mindestens 27 Schlösser von Wohn- und Geschäftshäusern verklebt haben. Dadurch konnten diese nicht mehr mit Schlüsseln geöffnet werden und mussten entweder gereinigt oder ausgetauscht werden, was erheblichen Sachschaden verursachte. Der Verdächtige wählte als Tatorte unter anderem ein Gebäude in der Langenstraße und könnte auch für eine Tat am Parteibüro der Grünen am Altenwall verantwortlich sein.

Im vergangenen Jahr kam es in Bremen zu noch wesentlich mehr Taten in diesem Zusammenhang, berichtete die Polizei damals. Bereits zu Jahresbeginn registrierte die Polizei mehrere Dutzend Vorfälle. Ob auch diese auf das Konto des Gesuchten gehen, ist nicht klar.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherchen

Quellen anzeigenSymbolbild nach unten

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Themen



Telekom