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Braunschweig: Hier besteht die größte Unfallgefahr in Deutschland – Studie


Analyse von 49 Städten
Hohe Zahlen: Hier ist die Unfallgefahr am größten

Von t-online, tzo

02.04.2025 - 15:39 UhrLesedauer: 2 Min.
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Beschädigtes Fahrzeug nach einem Verkehrsunfall (Symbolbild): In Braunschweig kracht es vergleichsweise häufig. (Quelle: IMAGO/snapshot-photography/R.Price/imago)
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Frustpotenzial durch Unfälle: In einer deutschen Stadt kracht es im Verhältnis besonders häufig. Das ergibt eine datenbasierte Analyse von 49 Städten.

In Braunschweig ist die Gefahr für Unfälle besonders hoch – zumindest, wenn man einer Analyse der Auto-Abo-Plattform "Finn" glaubt. In einem dort aufgestellten Ranking von 49 Städten Deutschlands stellt die Löwenstadt den Spitzenwert. Im negativen Sinne. Denn dort kracht es demzufolge noch vor Mannheim, der Region Saarbrücken und Hannover am häufigsten.

Für die Berechnung zog die Plattform laut eigenen Angaben die Gesamtzahl der polizeilich registrierten Unfälle im Straßenverkehr heran. Diese setzte "Finn" ins Verhältnis zu den angemeldeten Kraftfahrzeugen der jeweiligen Stadt. Dabei wurden meist die Werte der Unfälle im Jahr 2023 – wenn vorhanden auch schon für 2024 – verwendet.

Für Braunschweig ergab die Analyse einen unerfreulichen Wert. Im Jahr kommt die Löwenstadt auf insgesamt 30.744 Unfälle. Dies entspreche 181 Unfällen pro 1.000 Autos. Mannheim (153 Unfälle pro 1.000 Autos), die Region Saarbrücken (144) und Hannover (137) folgen auf den Rängen zwei, drei und vier. Besonders sicher ist es indes in Oldenburg (44), Nürnberg (43) und Rostock (5), die auf den Plätzen 47 bis 49 landen.

Autounfreundlichste Städte: Braunschweig auf Platz zehn

Der Plattform zufolge sind die regionalen Unterschiede nicht nur auf die Anzahl der Fahrzeuge, sondern auch auf die Verkehrsinfrastruktur und das Fahrverhalten zurückzuführen. "Auch neue Verkehrsmittel wie E-Scooter, deren Fahrende sich im Straßenverkehr anders verhalten als beispielsweise Radfahrende, sorgen für eine neue potenzielle Unfallgefahr", heißt es.

Gut für Braunschweig: Bei einer Gesamtauswertung der Plattform zu den autounfreundlichsten Städten schneidet die Stadt deutlich besser ab. In dem Ranking, in welches die Faktoren Fahrzeuge pro Quadratkilometer, Unfallhäufigkeit, subjektive Fahrerbewertungen, Autodiebstahlrate, Parkkosten für Anwohner, Lademöglichkeiten für E-Autos und Konzentration von Blitzern einflossen, wird Braunschweig auf Platz zehn geführt. In Bonn (Erster), Berlin (Zweiter) und Mannheim (Dritter) ist der Frust demnach besonders groß.

Verwendete Quellen
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