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Zum journalistischen Leitbild von t-online.Wegen Tumor "entsorgt"? Tote Hündin im Hafenbecken Dortmund gefunden

Eine tote Hündin treibt im Kanal, Hafenarbeiter ziehen sie heraus. Nun sucht eine Tierschutzorganisation nach Hinweisen.
Bereits vor rund einer Woche, am 11. Mai, haben Hafenarbeiter in Dortmund einen toten Hund aus dem Wasser gezogen. Das berichten die "Ruhrnachrichten" am Donnerstag. Das weibliche Tier gehöre der Rasse "Cane Corso" an, so die Lokalzeitung. Es habe kein Halsband oder Leine getragen.
Die Tierschutzorganisation "Arche 90" sucht nun nach Hinweisen auf den Halter und Beobachtungen zu der Tat. Das Tier habe laut einer Sprecherin der Organisation nicht von alleine ins Wasser fallen können.
Pathologisches Gutachten angeordnet
Da das Tier einen handtellergroßen Tumor im Kopfbereich habe, gehe die Tierschutzorganisation davon aus, dass die circa sechs Jahre alte Hündin "entsorgt" werde sollte.
Die Polizei hat gegenüber den "Ruhrnachrichten" bestätigt, dass sie das Tier zunächst in ein Tierschutzzentrum gebracht habe. Die Staatsanwaltschaft habe ein pathologische Untersuchung angeordnet.
Wer etwas beobachtet hat, kann sich unter der Telefonnummer 0231/ 87 53 97 oder per Mail an info@arche90.de bei dem Verein melden.
- ruhrnachrichten.de: "Hafenarbeiter fischen toten Hund aus dem Kanal Hat ihn jemand hineingeworfen?" vom 18.05.2023