Das sind die deutschen Medaillengewinner
Degenfechterin Britta Heidemann gewinnt am dritten Wettkampftag mit Silber die ersehnte erste Medaille für das deutsche Olympia-Team. Vier Jahre nach ihrem Gold-Triumph in Peking unterliegt sie im Finale Jana Schemjakina mit 8:9 nach Verlängerung.
Mit seinem Null-Fehler-Ritt im Greenwich Park macht Welt- und Europameister Jung an seinem 30. Geburtstag auf seinem Pferd Sam den Olympiasieg der deutschen Equipe vorzeitig perfekt und sicherte der deutschen Olympia-Mannschaft die erste Goldmedaille in London.
Weil seine Konkurrentin Sara Algotsson-Ostholt aus Schweden am allerletzten Hindernis scheitert, gewinnt Vielseitigkeits-Reiter Michael Jung auch den Einzelwettbewerb und wird zum Doppel-Olympiasieger.
Mit zwei Nullrunden im Springen macht Sandra Auffarth das Glück der deutschen Reiter im Greenwich Park perfekt. Mit Opgun Louvo holt sie die Bronzemedaille.
Sideris Tasiadis paddelt im Wildwasser-Kanal im Lee Valley White Water Centre auf Platz zwei und holt die Silbermedaille.
Gold verpasst, aber Judoka Ole Bischof kann sich auch über die Silbermedaille freuen.
Der deutsche Doppelvierer der Frauen hat die Silbermedaille gewonnen. Julia Richter, Carina Bär, Annekatrin Thiele und Britta Oppelt mussten sich auf der 2000-m-Distanz nur den favorisierten Ukrainerinnen geschlagen geben.
Der Deutschland-Achter hat erstmals seit 24 Jahren olympisches Gold gewonnen. Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes siegte vor Vize-Weltmeister Großbritannien und den USA. Das deutsche Paradeboot ist nun seit vier Jahren in 36 Rennen ungeschlagen. Für einen Deutschland-Achter war es nach 1960, 1968 und 1988 der vierte Olympiasieg.
Fahrt zu Silber: Judith Arndt holt in ihrem letzten olympischen Rennen noch einmal eine Medaille - im Zeitfahren langt es für Rang zwei.
Erfolg schmeckt gut: Kajak-Fahrer Hannes Aigner freut sich über den Gewinn der Bronzemedaille im Slalom.
Tony Martin trotzte den Schmerzen in seiner gebrochenen linken Hand und musste nach 44 Kilometern im Zeitfahren nur dem überragenden Tour-de-France-Sieger Bradley Wiggins aus Großbritannien den Vortritt lassen.
Das Finale hat sie verloren, doch der Gewinn der Silbermedaille ist für Judoka Kerstin Thiele der "Wahnsinn, geil".
Nicht Fabian Hambüchen, sondern Marcel Nguyen holt die erste Olympia-Medaille für deutsche Mehrkämpfer im Turnen seit 1936. Der 24-Jährige gewinnt Silber.
Dimitrij Ovtcharov bejubelt seine Bronzemedaille in London.
Judoka Dimitri Peters gewinnt in der Kategorie bis 100 Kilogramm das kleine Finale und holt Bronze.
Kristina Vogel und Miriam Welte gewinnen nachträglich die Goldmedaille.
Maximilian Levy, Rene Enders und Robert Förstemann gewinnen im Teamsprint die Bronzemedaille.
Der deutsche Doppel-Vierer der Männer gewinnt die fünfte deutsche Goldmedaille. Karl Schulze (v. li. n. re.), Philipp Wende, Lauritz Schoof und Tim Grohmann sichern sich nach einer souveränen Fahrt vor Kroatien Rang eins. Bronze geht an Australien.
Geschafft: Andreas Tölzer (re., mit Bundestrainer Detlef Ultsch) holt sich in der Judo-Konkurrenz über 100 Kilogramm die Bronzemedaille.
Kugelstoßer David Storl verpasst Gold nur um drei Zentimeter. Der Weltmeister aus Chemnitz freut sich dennoch über die Silbermedaille.
Erst Disqualifikation, dann doch die Silber-Medaille: Lilli Schwarzkopf krönte ihre sensationelle Leistung im Siebenkampf mit dem 2. Platz.
Fechter Peter Joppich und die deutschen Herren haben Bronze gewonnen.
Nach Platz zwei im Mehrkampf holt Marcel Nguyen nun auch Silber am Barren - die erste deutsche Medaille an diesem Gerät seit 24 Jahren.
Dorothee Schneider, Kristina Sprehe und Helen Langehanenberg (v.li.n.re.) gewinnen Mannschafts-Silber im Dressurreiten.
Fabian Hambüchen gewinnt am Reck, seinem Paradegerät, die Silber-Medaille.
Maximilian Levy muss sich im Keirin nur dem britischen Volkshelden Chris Hoy geschlagen geben.
Robert Harting sichert sich den Olympiasieg in einer der ur-olympischen Disziplinen. Er holt Gold im Diskuswurf.
Kraftakt: Max Hoff sicherte sich Bronze im Einer-Kajak über 1000 Meter und läutete damit einen erfolgreichen Tag der deutschen Kanuten ein.
Stolzer Olympiasieger: Sebastian Brendel sicherten dem deutschen Team die siebte Goldmedaille in London. Im Einer-Canadier war der Potsdamer nicht zu schlagen und holte das zweite Edelmetall der deutschen Kanuten an diesem Wettkampftag.
Gut gemacht: Andreas Ihle klatscht seinen Partner Martin Hollstein ab, nachdem das Duo im Zweier-Kajak auf den dritten Platz gefahren war - Medaille Nummer drei für die deutschen Kanuten.
Schlagstark: Der Vierer-Kajak der Frauen (vorne Carolin Leonhardt, dahinter verdeckt Franziska Weber, Katrin Wagner-Augustin und Tina Dietze) fischte sich Silber aus dem Dorney Lake und besserte die Bilanz der deutschen Kanuten weiter auf.
Timo Boll (oben), Dimitrij Ovtcharov (in Grün) und Bastian Steger sichern sich die Bronze-Medaille im Mannschafts-Wettbewerb.
Peter Kretschmer (re.) und Kurt Kuschela jubeln über Gold im Zweier-Canadier.
Franziska Weber (re.) und Tina Dietze sind die Olympiasiegerinnen im Zweier-Kajak über 500 Meter.
Olympiasieger im Beachvolleyball: Julius Brink und Jonas Reckermann. Die beiden bezwingen die Favoriten Emanuel Rego und Alison Cerutti aus Brasilien mit 2:1 und feiern auf dem Centre Court der Horse Guards Parade ihren größten Erfolg.
Christina Obergföll und Linda Stahl gewinnen Silber und Bronze im Speerwerfen. Die zweimalige WM- und EM-Zweite Obergföll erzielt im Finale 65,16 Meter und wird damit Zweite vor Ex-Europameisterin Stahl, die 64,91 Meter wirft. Gold sichert sich mit 69,55 Meter souverän Weltmeisterin und Weltrekordlerin Barbora Spotakova aus Tschechien.
Gold war das Ziel, Silber ist es geworden für Freiwasserschwimmer Thomas Lurz.
Erst ein Skandal, dann doch noch Riesenjubel bei Betty Heidler. Am Schluss einer unglaublichen Hammerwurf-Konkurrenz wird Betty Heidler nachträglich die Bronzemedaille zugesprochen. Zunächst hatte die elektronische Weitenmessung nicht funktioniert. Unter Einsatz eines Maßbandes standen am Ende 77,13 Meter zu Buche.
Die Stabhochspringer Björn Otto (li.) und Raphael Holzdeppe machen den Wettkampf ihres Lebens und holen in London mit Höhen von jeweils 5,91 Meter Silber und Bronze. Gold ging mit 5,97 Metern an den Franzosen Renaud Lavillenie.
Helena Fromm erkämpft sich Bronze im Taekwondo. Die Arnsbergerin gewinnt den Kampf um Platz drei gegen die Australierin Carmen Marton.
Mountainbike-Spezialistin Sabine Spitz fährt nach 29,26 km auf der Hadleigh Farm in Essex auf den zweiten Platz und komplettiert nach Bronze in Athen 2004 und Gold in Peking 2008 ihren Medaillensatz.
Deutschlands Hockey-Herren sind zum vierten Mal Olympiasieger. Das Team von Bundestrainer Markus Weise holt sich durch ein 2:1 (1:0) im Finale gegen die Niederlande zum zweiten Mal in Folge nach den Spielen 2008 in Peking die Goldmedaille.