Der bewegende Abschied von Niki Lauda
Der frühere Rennhelm von Niki Lauda liegt auf dem aufgebahrten Sarg. In Wien nehmen seit Mittwochmorgen zahlreiche Menschen von der Motorsport-Legende Abschied.
Der aufgebahrte Sarg im Stephansdom. Rechts davon ein Porträt von Niki Lauda. Der dreifache Formel-1-Weltmeister war war am Montag vergangener Woche im Alter von 70 Jahren gestorben. Lauda litt seit seinem schweren Rennunfall 1976 auf dem Nürburgring an schweren gesundheitlichen Folgen. Damals war Laudas Rennwagen in Brand geraten, er überlebte knapp und mit schweren Verbrennungen.
Niki Laudas Sohn Lukas ist sichtlich berührt, als er den Rennhelm auf den Sarg seines Vaters legt.
Großer Andrang bei Regen: Zahlreiche Fans erschienen bereits morgens zur Beisetzung von Niki Lauda in Wienm um sich von der Motorsport-Legende zu verabschieden.
Lange Warteschlangen vor dem Stephansdom: Viele Menschen wollten Niki Lauda vor dem öffentlich aufgebahrten Sarg die letzte Ehre erweisen.
Ein Blick in den Stephansdom: Nach der öffentlichen Aufbahrung – die erste für einen Sportler im Stephansdom überhaupt – soll ab 13 Uhr ein Requiem für Niki Lauda stattfinden.
Der aufgebahrte Sarg im Stephansdom. Rechts im Bild: Dompfarrer Toni Faber. Als dieser selbst einmal krank war, sei Lauda "liebevoll, empathisch, fast wie ein Seelsorger zu mir." gewesen. "Das werde ich ihm immer danken", sagte Faber.
Ein Fan erweist Niki Lauda die letzte Ehre – und zieht seine rote Kappe. Diese war das Markenzeichen der Formel-1-Legende.