DSDS fast doppelt so gut Quotenflaute beim Finale von "Das Ding des Jahres"

"Finale, ohooo, Finale, ohohoooo" – oder auch nicht. Denn ganz so enthusiastisch dürfte man aktuell bei ProSieben nicht sein. Die letzte Show von "Das Ding des Jahres" konnte nicht überzeugen, die Quoten sind schwach.
Es sollte ein ganz großes Ding werden, "Das Ding des Jahres" eben. Eine Erfindershow produziert von Stefan Raab. Doch mit der Primetimeshow stieß man kaum auf Interesse der Zuschauer, auch nicht beim Livefinale am Samstagabend. Mit dem Sendeplatzkonkurrenten DSDS kann man schon gar nicht mithalten.
Im Durchschnitt schauten nur 1,34 Millionen Menschen dabei zu, wie der 29-jährige Ulrich Müller mit seinem faltbaren Autoanhänger "Faltos" den Showsieg einheimste. Das entspricht einem Marktanteil von 4,5 Prozent. Wie "Quotenmeter" berichtet, schalteten in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen gerade mal 990.000 Zuschauer ein – 10,6 Prozent Marktanteil. Trotz des Finales befinden sich die Werte damit nur ganz minimal über dem Mittelwert.
Während in der ersten Folge noch mehr Menschen – wohl aus Interesse – zuschauten und für 14,9 Prozent Marktanteil sorgten, gab es schon in Ausgabe zwei einen Quotensturz. Der letzte der fünf Vorentscheide fuhr noch einmal ein Hoch ein. Man durfte sich über 12,3 Prozent freuen. An diese Werte kam man beim Livefinale nicht mehr heran.
Ob es eine weitere Staffel von "Das Ding des Jahres" geben wird, ist nicht bekannt. Genauso wenig, ob dann wieder Hans-Jürgen Moog, Lena Gercke und Joko Winterscheidt die Jury bilden werden. Vielleicht würde ja auch ein anderer Sendeplatz ganz gut tun.
DSDS ist zu stark
Der größte Samstagabendkonkurrenz DSDS hingegen beendete die Castings nämlich mit recht anschaulichen Werten, wenn auch schlechter als in den Vorwochen: 18,7 Prozent Marktanteil mit 1,78 Millionen Zuschauern der Zielgruppe. Insgesamt schalteten 3,94 Millionen Menschen ein (12,8 Prozent).
- "Das Ding des Jahres"-Folge vom 10. März 2018
- Quotennews von "Quotenmeter"