Nächster Tiefschlag gegen BVB-Trainer Ex-Torwart wirft Tuchel Lügen vor

Die Unruhe um Borussia Dortmund und Trainer Thomas Tuchel reißt nicht ab. Jetzt muss der Coach den nächsten Tiefschlag hinnehmen
Müller zu "Sport 1": "Dass das jetzt ans Tageslicht kommt, wie Tuchel mit Spielern umgeht, ist keine Überraschung für mich. Thomas Tuchel war sehr eigen und launisch." Und legt nach: "Das haben auch viele Journalisten zu spüren bekommen. Und man hatte das Gefühl, er war nachtragend. Wenn es im Training nicht gut lief, dann wurde er auch mal persönlich. Ich habe damals schon gesagt: Wo Rauch ist, da ist auch Feuer."
"Das war nicht die Wahrheit"
Der mittlerweile 38-Jährige hat eine ganz besondere Vorgeschichte mit Tuchel: Von 2009 bis 2014 war Müller bei den Mainzern, unter Tuchel ersetzte er erst den zurückgetretenen Dimo Wache als Stammkeeper, saß in den folgenden Jahren aber mehr und mehr auf der Bank. Loris Karius hatte ihn im Tor abgelöst. In der Winterpause 2013/14 wurde Müller aus der Profimannschaft aussortiert, bekam am Ende der Saison keinen neuen Vertrag. Müller klagte, nannte Tuchel damals "Diktator".
Müller macht seinem damaligen Trainer noch heute Vorwürfe: „Der Punkt ist der, dass Tuchel keine ehrlichen Argumente hatte. Die Gründe, die er mir gesagt hatte, hat er auch öffentlich gesagt, aber das war nicht die Wahrheit.“