Unglück auf Flugplatz in Bayern Trümmer von Bundeswehr-Hubschrauber töten Mitarbeiter

Auf einem Landeplatz in Bayern ist ein
Trümmerteile eines Bundeswehrhubschraubers haben einen Mitarbeiter des Verkehrslandeplatzes im fränkischen Haßfurt-Schweinfurt getötet. Der 60 Jahre alte Mann sei tödlich am Kopf durch Teile verletzt worden, die der Hubschrauber beim Zusammenstoß mit dem Flughafentower verloren habe, teilten die Staatsanwaltschaft Bamberg und das Polizeipräsidium Unterfranken mit. Gutachter sollten den Unfallhergang nun untersuchen.
Den Ermittlern zufolge sollte der in Manching gestartete Bundeswehrhubschrauber bei einem Zwischenstopp am Montag betankt werden. Beim Anrollen zur Tankstelle seien die laufenden Rotorblätter gegen den Tower gestoßen. Dabei seien Trümmerteile durch die Luft geschleudert worden, die den zum Unglückszeitpunkt im Freien befindlichen Mitarbeiter am Kopf trafen.
Der Mann sei zwar noch ins Krankenhaus gekommen, dort sei er aber am Dienstag gestorben. Der Hubschrauber, der Tower und auch andere Flugplatzgebäude seien durch umherfliegende Teile zum Teil erheblich beschädigt worden. Der Gesamtschaden dürfte nach ersten Schätzungen in die Millionen gehen. Der Flugbetrieb wurde vorerst eingestellt.
- AFP