In Häuser gekracht Viele Tote bei Frachter-Absturz in Kirgisien

Beim Absturz einer türkischen Frachtmaschine in Zentralasien sind mindestens 35 Menschen ums Leben gekommen.
Das Flugzeug zerstörte etwa 15 Häuser in einer Siedlung nahe des Flughafens Manas in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek, wie die russische Nachrichtenagentur Tass unter Verweis auf Behördenangaben meldete.
Das kirgisische Gesundheitsministerium sprach von 35 Toten, darunter viele Kinder. "Aber die Informationen ändern sich ständig und wir denken, die Zahl der Toten könnte auf 40 steigen", zitierte Tass das Ministerium. Die amtliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtete von 15 Toten.
Pilotenfehler vermutet
Am Unglücksort seien nach Angaben der kirgisischen Behörden die Leichen von Erwachsenen und Kindern gefunden worden, berichtete Tass. Bei den Toten habe es sich größtenteils um Anwohner gehandelt. Außerdem sei einer der beiden Piloten ums Leben gekommen. Acht Menschen wurden demnach verletzt geborgen, darunter sechs Kinder.
Die Maschine vom Typ Boeing 747-400 gehörte den Angaben zufolge der Fluggesellschaft ACT. Laut dem Tass-Bericht war das Frachtflugzeug am Montagmorgen um etwa 7.30 Uhr (Ortszeit) in der Nähe des Flughafens Manas in eine Siedlung gestürzt, zwei Häuser gingen in Flammen auf. Starts und Landungen auf dem Flughafen Manas wurden nach dem Unglück eingestellt.
Als Ursache für den Absturz des türkischen Fracht-Jumbos vermutet die Regierung von Kirgistan einen Pilotenfehler. "Wir können die Absturzursache noch nicht nennen", sagte Vize-Ministerpräsident Muchammetkaly Abdulgasijew der russischen Agentur Tass zufolge. "Nach vorläufigen Berichten könnte es ein Pilotenfehler gewesen sein, aber die Untersuchungen dauern an."